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Heiß begehrt in der Premier League: Muss der BVB um Niko Kovac bangen?

Das Aus von Borussia Dortmund gegen Atalanta Bergamo in der Champions League kostet den BVB elf Millionen Euro an Prämien, die bereits eingeplant waren. Allerdings könnte der Klub noch weit mehr verlieren. 

  • Drei Premier-League-Klubs fragten wohl bei Niko Kovac an

    Laut eines Berichts der Bildsollen sich im Laufe der Saison drei Klubs aus der Premier League mit der Frage beschäftigt haben, ob man BVB-Trainer Niko Kovac kontaktieren und vom BVB abwerben solle. Dabei soll es sich um Tottenham Hotspur, Manchester United und dem FC Chelsea gehandelt haben. Alle drei Klubs entschieden sich schließlich für andere Trainer, auch weil Kovac beim BVB fest im Sattel sitzt und glücklich in Dortmund ist. Ändert sich die Situation jetzt?

    Klar ist: Kovacs Vertrag beim BVB wurde erst im Sommer um ein Jahr bis 2027 verlängert und es gibt keinerlei Anzeichen, dass der Klub seinen Trainer loswerden wollen würde nach dem Aus in der Champions League. Auch Kovac soll sich laut Bild weiter "voll mit der Aufgabe beim BVB" identifizieren. Allerdings solle sich der Coach einen Wechsel nach England perspektivisch grundsätzlich vorstellen können - und wer weiß, was passiert, sollten sich Trainer und Klub in den kommenden Wochen nicht richtig grün werden bei der Frage, wie man den Kader so verbessern kann, dass man demnächst auch wieder die K.o.-Runde der Königsklasse erreichen kann. 

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    BVB: CL-Aus hat große finanzielle Folgen

    Durch das frühe Aus in der Königsklasse entgeht dem Klub eine sicher geglaubte UEFA-Prämie in Höhe von elf Millionen Euro. Die wirtschaftlichen Folgen sind so gravierend, dass die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA bereits eine Ad-hoc-Mitteilung herausgeben musste. Der BVB erwartet einen Verlust zwölf und 22 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr. 

    Die fehlenden Einnahmen erschweren natürlich auch die Kaderplanung. Leistungsträger wie Nico Schlotterbeck, Felix Nmecha oder auch Serhou Guirassy dürften sich  genau überlegen, ob sie in Dortmund bleiben oder doch dem Werben echter Top-Klubs nachgeben wollen. Sie könnten dem Klub zwar eine Ablöse bringen, aber adäquaten Ersatz zu verpflichten könnte noch teurer werden. 

  • BVB, Spielplan: Die kommenden Partien von Borussia Dortmund

    • 28. Februar, 18.30 Uhr: BVB - FC Bayern München (Bundesliga) 
    • 7. März, 18.30 Uhr: 1. FC Köln - BVB (Bundesliga) 
    • 14. März, 15.30 Uhr: BVB - FC Augsburg (Bundesliga)

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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