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Falls er beim BVB nicht verlängert: Borussia Dortmund will offenbar noch höhere Ablösesumme für Nico Schlotterbeck haben

Borussia Dortmund möchte seit Monaten unbedingt mit Nico Schlotterbeck verlängern. Gleichzeitig scheint den Schwarz-Gelben zunehmend bewusst zu werden, dass sich dieses Vorhaben als schwierig herausstellen könnte - der BVB reagiert nun offenbar.

  • Wie die Bild berichtet, möchte Dortmund im Falle eines Abgangs des deutschen Nationalspielers 70 Millionen Euro an Ablöse generieren - und dies, obwohl Schlotterbeck demnächst in sein letztes Vertragsjahr geht und dementsprechend bald ablösefrei wechseln könnte. Zuletzt wurde über eine Summe von etwa 50 Millionen spekuliert.

    Dem 26-Jährigen liegt zwar schon seit Wochen ein Angebot zur Verlängerung seines 2027 auslaufenden Vertrags vor, doch der Linksfuß würde noch "zocken", wie Sky vor gut zwei Wochen noch berichtet hatte.

    Schlotterbeck hoffe dabei, dass Real Madrid, der FC Barcelona oder der FC Bayern München zeitnah die Bemühungen um ihn intensivieren werden. Insbesondere die Gerüchte um den deutschen Rekordmeister wurden zuletzt immer wieder heißer, doch eine mögliche Verpflichtung Schlotterbecks hängt weiterhin von den andauernden Verhandlungen mit Dayot Upamecano ab.

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    BVB geht für Schlotterbeck finanziell ans Äußerste

    Aus dem direkten Umfeld des Spielers soll dabei zu hören sein, dass unabhängig vom möglichen neuen Verein eine Nicht-Verlängerung bei der Borussia das wahrscheinlichere Szenario sei. In Dortmund herrscht allerdings noch Resthoffnung, den Führungsspieler zu halten. 

    Dafür sollen die Schwarzgelben bereit sein, finanziell in die Vollen zu gehen und ihm ein Jahresgehalt von 14 Millionen Euro (inklusive Boni) bieten.

    2022 wechselte der 23-malige deutsche Nationalspieler für 20 Millionen Euro Ablöse vom heutigen Bundesligagegner SC Freiburg zu den Schwarzgelben.

    In der aktuellen Saison stand Schlotterbeck bisher in 18 Partien auf dem Feld, häufig führte er seine Mannschaft als Kapitän an. Er erzielte einen Treffer und bereitete zwei weitere Tore vor. Der Defensiv-Spezialist war in der Hinrunde der Bundesliga zusammen mit Waldemar Anton maßgeblich dafür verantwortlich, dass der BVB erst 12 Gegentore hinnehmen musste - nur eines mehr als der FC Bayern. Für Trainer Niko Kovac und dessen Spielidee würde der Abgang Schlotterbecks einen riesigen Verlust bedeuten.

  • Nico Schlotterbecks Zahlen beim BVB

    • Spiele: 142
    • Tore: 7
    • Assists: 18
    • Gelbe Karten: 23
    • Platzverweise: 2
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