Dennoch war man bei den Bayern davon überzeugt, dass Kusi-Asare beim Verein aus dem Westen Londons den nächsten Schritt gehen könne. Der 18-Jährige habe "hervorragende Anlagen" und solle nun "wertvolle Erfahrungen auf europäischem Spitzenniveau" sammeln, erklärte Sportdirektor Christoph Freund nach Bekanntgabe des Deals. Fulham sicherte sich obendrein eine Kaufoption, die Müncher wiederum eine Rückkaufklausel.
Trainer Marco Silva setzte in seinem bevorzugten 4-2-3-1-Sytsem stattdessen zumeist auf Raul Jimenez (34) oder Rodrigo Muniz (24). Als im Oktober gegen den AFC Bournemouth beide fehlten, bot er anstelle von Kusi-Asare den 18-jährigen Mittelfeldspieler Josh King als falsche Neun auf. Auch zu einer Einwechslung kam es nicht, was anschließend für Unverständnis in der Fulham-Szene sorgte.
Dabei hatte Kusi-Asare in der Sommer-Vorbereitung der Bayern durchaus unter Beweis gestellt, dass er in der Premier League mithalten kann. Gegen Tottenham Hotspur erzielte er sogar ein Tor, auch gegen die Grasshoppers Zürich war der Teenager erfolgreich.