Der Bericht ging nach damaligen Standards quasi viral und landete sogar im offiziellen 'ClubCall' der Reds. Dies war eine 1986 ins Leben gerufene Hotline der größten Klubs der Insel, bei der sich Fans per entgeltlichem Telefonanruf für 60 Pence pro Minute mit den aktuellen News versorgen lassen konnten. Und wie es der Zufall wollte, schafften es die Nachrichten auch noch in The Observer, den Guardian und in die Times. Letztere betonte gar, dass Liverpool drohe, zu viel für den Spieler zu bezahlen, dieser sei schließlich nur rund 1,5 Millionen Euro wert.
Es dauerte allerdings nicht lange, bis der Schwindel letztendlich aufflog. "Wir waren genauso erstaunt wie alle anderen, als wir diese Geschichte in den Zeitungen sahen", sagte ein Sprecher von 'Dream Team'. "Wir können nur annehmen, dass jemand die Show gesehen hat und sie für echt hielt."
"Oops!", lautete die Antwort des Sportredakteurs der Times, Keith Blackmore, während Hayters erklärte, dass man "eine dringende Untersuchung in dieser Angelegenheit" durchführe.
Baptiste derweil ignorierte das Interesse von Houllier und Wenger und unterschrieb bei Harchester, wo er in etwas mehr als einem Jahr in 44 Spielen fünf Tore erzielte, bevor er am Ende der Saison in Ungnade fiel, nachdem er versucht hatte, ein Spiel zu manipulieren und im Abstiegskampf absichtlich einen Elfmeter verschoss. Glück gehabt, Liverpool.