Nachdem Adam Anzou für den FC Bayern München überraschend gar keine Rolle bei der Klub-WM gespielt hatte, stehen die Zeichen nun offenbar auf Abschied. Alles deutet auf ein erneutes Engagement in Spanien hin.
ImagoEindeutige Aussage über Transfer! Verliert der FC Bayern München eines seiner größten Talente?
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Eine klare Anspielung auf Aznou, der in der Rückrunde bei Real Valladolid geparkt wurde, um Spielpraxis zu sammeln. Der 19-Jährige machte seinen Job gut und wurde von seiner Leihe vorzeitig für die Klub-WM zurückgeholt. Bis auf eine späte Einwechslung gegen die Amateure von Auckland CIty im ersten Gruppenspiel fand er in den Planungen von Trainer Vincent Kompany trotz des Ausfalls von Stamm-Linksverteidiger Alphonso Davies keinerlei Beachtung.
Als einer der großen Münchner Verlierer des erstmals stattfindenden Wettbewerbs in den USA soll Aznou sogar einen Wechsel forcieren, hieß es Ende Juni in einem Bericht von footmercato. Der Deal mit Getafe soll übereinstimmenden Medienberichten nun unmittelbar vor dem Abschluss stehen - noch unklar ist derweil, ob es sich dabei um eine Leihe oder einen dauerhaften Abschied handeln wird.
"Meine Zukunft ist nicht klar. Ich möchte spielen. Wenn ich bei Bayern keine Spielminuten bekomme, werden wir eine Lösung suchen müssen", sagte Aznou dahingehend erst kürzlich dem spanischen Twitch-Streamer Gerard Romero.
WUSSTEST DU DAS?
Aznou war 2022 aus der weltbekannten Jugendakademie des FC Barcelona, besser bekannt als "La Masia", ablösefrei zum deutschen Rekordmeister gewechselt und besitzt noch einen Vertrag bis 2027. Seither stand er jedoch nur viermal für die Profis auf dem Platz. Trennen sich die Wege tatsächlich endgültig, wäre dies auch eine Niederlage für die Verantwortlichen des FC Bayern.
Im Zuge der Klub-WM hatte Sportdirektor Christoph Freund beispielsweise noch gesagt, dass sich Aznou in Valladolid "sehr gut weiterentwickelt" habe. "Seine kontinuierlichen Einsatzzeiten belegen, dass er sich auf diesem hohen Level behaupten konnte", betonte er: "Wir wollen ihn jetzt bei der Klub-WM wieder näher an unsere Profis heranführen, damit er die nächsten Schritte machen kann."



