Die Entlassung von Xabi Alonso beherrscht weiterhin die Presselandschaft. Nun ist ein brisanter Enthüllungsbericht aus Spanien aufgetaucht. Wie unter anderem die vereinsnahe Zeitung Marca berichtet, seien die Spieler der Königlichen von der Trennung am Montagabend völlig kalt erwischt worden.
GettyEigenmächtige Entscheidung von Florentino Perez? Pikante Details zum Rauswurf von Xabi Alonso bei Real Madrid enthüllt
Spieler wurden von Alonso-Entlassung wohl kalt erwischt
Demnach hätten einige Profis von Alonsos Aus erst durch die Klubmitteilung erfahren und seien davor im Dunkeln gelassen worden. Es habe keine interne Kommunikation gegeben. Zumal die Mannschaft das Gefühl gehabt habe, dass die Zusammenarbeit mit dem früheren Erfolgscoach von Bayer Leverkusen so langsam Formen annehmen würde. Auch die Beziehung zu den Spielern habe sich deutlich verbessert.
Der Zeitpunkt der dramatischen Entscheidung kam zweifellos überraschend, obwohl Real am Tag zuvor im Supercopa-Finale gegen Erzfeind FC Barcelona den Clasico verloren hatte. Dass es Überlegungen gab, das Projekt Alonso vorzeitig zu beenden, war andererseits schon länger Thema in der Medienlandschaft. Ende des abgelaufenen Jahres war sogar schon von Endspielen die Rede. Zudem gab es immer wieder Gerüchte um interne Streitigkeiten mit den Superstars Vinicius Junior und Jude Bellingham.
GettyEntschied Perez alleine über die Entlassung?
Nach vier Liga-Siegen in Serie schien sich die Lage aber entspannt zu haben. Letztlich erfolgte die Trennung laut dem Statement der Blancos "einvernehmlich". Dahingehend war von einer gemeinsamen Entscheidung die Rede. Alonso soll eröffnet haben, erschöpft zu sein. Die Verantwortlichen störten sich derweil am Auftreten der Mannschaft.
Die Mundo Deportivo brachte hingegen eine "inoffizielle Version" ans Tageslicht, wonach allen voran Präsident Florentino Perez das Alonso-Aus zu verantworten habe. Er sei derart unzufrieden mit der Leistung im Clasico gewesen, dass er den Rauswurf nach etwas über einem halben Jahr eigenmächtig beschlossen habe.
Alonsos Nachfolge tritt Alvaro Arbeloa an. Der 42-Jährige, der zuvor die zweite Mannschaft der Königlichen betreute, unterschrieb einen Vertrag bis 2027. Für den Fall eines Scheiterns hat Real Gerüchten zufolge aber auch schon einen Plan B für den Sommer. Laut Sky könnte dann Jürgen Klopp in den Fokus rücken. Auch Enzo Maresca gilt angeblich als Kandidat.
Die nächsten Spiele von Real Madrid im Überblick
- Copa del Rey, 14. Januar (21 Uhr): Albacete - Real Madrid
- LaLiga, 17. Januar (14 Uhr): Real Madrid - Levante
- Champions League, 20. Januar (21 Uhr): Real Madrid - AS Monaco

