Lionel Messi Thomas Muller Argentina Germany WC 2010Getty Images

Thomas Müller hadert mit bitterem WM-Moment: "Wäre der Ball nicht von Messi gekommen, der Schiri hätte mir keine Gelbe gegeben"

Thomas Müller verpasste bei der WM 2010 mit der deutschen Nationalmannschaft das so wichtige Halbfinale gegen Spanien wegen einer Gelbsperre. Auslöser war eine Szene, an der auch Lionel Messi beteiligt war.

  • "Messi spielt am Strafraum einen Ball, den ich vor dem Strafraum an die Hand bekomme", beschrieb Müller die Szene im Interview mit der Sport Bild. "Wäre der Ball nicht von Messi gekommen, ich bin überzeugt, der Schiri hätte mir keine Gelbe gegeben. So war es meine zweite im Turnier, und ich war für das Halbfinale gegen Spanien gesperrt. Das war damals schon sehr bitter für mich."

    Deutschland gewann das Viertelfinale gegen Argentinien zwar deutlich mit 4:0, unter anderem dank des frühen 1:0-Führungstreffers von Müller. Im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister Spanien unterlag das DFB-Team jedoch knapp mit 0:1 durch ein Kopfballtor von Carles Puyol und schied aus. Für Müller war das Großereignis in Südafrika aus individueller Sicht dennoch ein voller Erfolg: Mit fünf Toren avancierte er zum Torschützenkönig und wurde zudem zum besten jungen Spieler des Turniers gewählt.

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  • Thomas Müller über Lionel Messi: "Da ist noch eine Rechnung offen"

    Auch in den späteren Duellen mit Messi behielt Müller meist die Oberhand: Sieben der insgesamt elf Begegnungen gingen an die Bayern-Ikone, deren vier an Messi. Das bislang letzte Aufeinandertreffen entschied allerdings der Argentinier für sich. Beide lassen ihre Karrieren inzwischen in der MLS ausklingen, haben sich vom Kampf um Titel aber noch nicht verabschiedet. Im Finale um die MLS-Meisterschaft 2025 im Dezember setzte sich Messis Inter Miami mit 3:1 gegen Müllers Vancouver Whitecaps durch. 

    Der Deutsche gibt sich kämpferisch: "Messi gegen Müller ist natürlich eine schöne Geschichte, die ich gerne fortsetzen würde. Diese elf Duelle haben ja auch meine Karriere geprägt. Und wer mich kennt, weiß: Natürlich brenne ich auf die Revanche für die Niederlage im MLS-Finale."

    Aktuell bereiten sich die MLS-Teams auf die Saison 2026 vor, die mit der Regular Season am 21. Februar startet. Für Müller steht das große Ziel bereits fest: "Ich würde mir für die Saison natürlich wünschen, dass wir wieder ins Finale kommen und es dann erneut gegen Inter Miami und Messi geht. Da ist wie gesagt noch eine Rechnung offen."

  • Thomas Müller: Seine Statistiken für die Vancouver Whitecaps

    • Spiele: 13
    • Tore: 9
    • Vorlagen: 4

Häufig gestellte Fragen

Messi ist im Sturm zuhause – meistens als hängende Spitze oder auf der rechten Seite. Seine Rolle verändert sich je nach System, doch überall gilt: Er ist das kreative Zentrum im Angriff.

Er wurde am 24. Juni 1987 in Rosario, Argentinien geboren – dort, wo auch seine ersten Schritte im Fußball begannen.

Die Nummer 10 begleitet ihn durch fast seine gesamte Karriere. Ob bei Barcelona, PSG, der argentinischen Nationalmannschaft oder in Miami – sie ist längst ein Markenzeichen geworden.

Messi wird mit 1,70 m Größe angegeben – und macht mit seinem tiefen Körperschwerpunkt das, was viele Größere nicht können. Nämlich blitzschnell die Richtung wechseln, durch enge Räume tanzen, Tore vorbereiten und selbst abschließen.

Sein Gewicht liegt bei etwa 72 Kilogramm – eine stabile, sportliche Basis für seine Beweglichkeit und Ausdauer.

Messi trägt in der Regel Größe EU 42. Exakt bestätigt ist das selten, aber diese Größenangabe gilt als am wahrscheinlichsten.

Messi ist Linksfuß – einer der besten aller Zeiten. Aber auch mit rechts trifft er, wenn's sein muss. Er nutzt beide Füße – sein linker bleibt trotzdem die Magiequelle.

Messi startete bei Newell's Old Boys in Rosario. 2000 wechselte er als 13-Jähriger zur Jugend des FC Barcelona – der Rest ist Fußballgeschichte.

Er lebt offiziell in Barcelona, auch wenn er derzeit für Inter Miami spielt. In der Vergangenheit hatte er Wohnsitze in Paris, Miami und an der spanischen Küste – Familie und Fußball bestimmen oft, wo er gerade zuhause ist.

Messis Sammlung ist legendär: Ein seltener Ferrari 335 S Spider Scaglietti, ein Pagani Zonda Tricolore, Maserati, Range Rover, Cadillac Escalade – Messi liebt Stil, aber fährt im Alltag oft eher unauffällig.

Nein. Deutsch gehört nicht zu seinen Sprachen. Er spricht Spanisch, versteht auch Katalanisch – und mit Englisch hat er sich in Interviews meist zurückgehalten.

Messi ist Vater von drei Söhnen: Thiago, Mateo und Ciro – ein fester Teil seines Lebens, regelmäßig zu sehen bei Spielen, Events oder auf Social Media.

Messi ist verheiratet mit Antonela Roccuzzo. Die beiden kennen sich seit Kindheitstagen.

Sein geschätztes Vermögen liegt laut Forbes bei rund 930 Millionen Euro. Damit zählt Messi zu den bestverdienenden Sportlern weltweit.

Aktuell steht er bei 45 Mannschaftstiteln – das ist Rekord. Er krönte sich zum Meister, Pokalsieger, doch vor allem triumphierte er in der Champions League, Copa America sowie als Weltmeister 2022.

Messi hat den Ballon d'Or achtmal gewonnen – mehr als jeder andere Spieler in der Geschichte.

Auch hier steht er ganz oben – mit acht Auszeichnungen als FIFA-Weltfußballer.

Sein bekanntester Spitzname ist "La Pulga", spanisch für "Der Floh". Zusätzlich zu dieser Anspielung auf seine Größe und seine wendigen Bewegungen hört man auch oft "The GOAT" – das steht für "Greatest of All Time".

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