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"Da darf man sich auch mal freuen": Gladbachs Kevin Stöger bereut provokanten Torjubel vor der Südtribüne des BVB nicht

Kevin Stöger von Borussia Mönchengladbach hat eine Begründung für seinen provokanten Jubel vor der Dortmunder Südtribüne nach seinem Tor gegen den BVB geliefert.

  • WAS IST PASSIERT?

    Stöger hatte in der 56. Spielminute per Elfmeter auf 2:3 verkürzt. Nachdem er Torhüter Gregor Kobel bezwungen hatte, holte der Österreicher sofort wieder den Ball aus dem Tor heraus und riss lautstark jubelnd seinen Arm mehrmals in Richtung Südtribüne, was die schwarzgelben Anhänger sichtlich ärgerte. Die schimpften direkt zurück, auch ein Becher kam von den Rängen geflogen, der den Spieler jedoch verfehlte. Von den BVB-Spielern selbst musste sich der 31-Jährige daraufhin ebenfalls etwas anhören.

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  • WAS WURDE GESAGT?

    "Das gehört auch dazu. Die dürfen leider alles machen und wenn ich ein bisschen was zurück mache, was nicht persönlich ist, kriege ich direkt eine Gelbe Karte", erklärte Stöger im Anschluss an das Bundesligaspiel am Sonntag gegenüber DAZN und sprach weiter: "Das ist ärgerlich für mich, weil es unnötig ist."

    "In der Bundesliga in so einer Situation ein Tor zu schießen, da darf man sich auch mal freuen. Auch, wenn es in die Richtung der Dortmunder Fans ist", begründete Stöger seine Aktion.

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    EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN:

    Die 2:3-Niederlage der Fohlen konnte am Ende auch der Elfmetertreffer von Stöger nicht mehr verhindern. Auch in der Tabelle zog der BVB mit dem Sieg an Gladbach vorbei. Während Dortmund nun seit vier Ligaspielen ungeschlagen ist, ist Gladbachs Sieglos-Serie auf drei Partien angewachsen.

    Der BVB ist nach 30 Spieltagen nun auf Platz sieben der Bundesliga-Tabelle zu finden und nähert sich langsam den Champions-League-Rängen an. Auf Platz vier fehlen nur noch vier Punkte. Gladbach ist einen Zähler hinter Dortmund auf Rang neun.

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