BVB-Nachwuchschef Lars Ricken hat im Podcast derRuhr Nachrichten erzählt, dass Youssoufa Moukoko beinahe nicht in Dortmund gelandet wäre. "Ich hatte damals große Bedenken, ihn zu verpflichten", sagte Ricken.
Mit elf Jahren spielte Moukoko beim FC St. Pauli. Ricken habe Skrupel gehabt, ihn in diesem jungen Alter aus seinem gewohnten Umfeld zu reißen. Doch der Berater sei auf den BVB zugekommen und habe klargemacht, dass der Wechsel erfolgen solle.
"Sein Berater hat damals zu mir gesagt: 'Ich sehe ihn bei euch, weil ihr bewiesen habt, dass ihr gut mit jungen Spielern umgehen könnt.' Deswegen haben wir ihn bekommen. Also habe ich mich mehr oder weniger breitschlagen lassen, ihn bei uns aufzunehmen", verriet Ricken.
Mit einem Ausbau des Trainingsgeländes will Ricken in Zukunft Talente davon überzeugen, zum BVB zu kommen: "Die Pläne dazu liegen schon in der Schublade, aber dann kam Corona. Deshalb liegen sie erstmal auf Eis", sagte Ricken. Investiert werden soll in den Ausbau von Rasenplätzen, eines Athletik- und Reha-Bereichs, der Bau einer Sporthalle und eines Tagesinternats vor, um Spieler besser zwischen Schule und Training betreuen zu können.