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Ausgleichstreffer in der 101. Minute! Fenerbahce kann keinen Profit schlagen vom angeblichen Skandal beim größten Rivalen

Was für ein dramatischer Abend für Trainer Domenico Tedesco und Fenerbahce Istanbul! In einem Spiel, in dem sich spät die Ereignisse überschlugen, trennte sich der Tabellenzweite am 23. Spieltag der Süper Lig mit 1:1 von Kasimpasa und verpasste es so, an den Erzrivalen Galatasaray heranzurücken.

Kasimpasa gelang in der 11. Minute der Nachspielzeit der glückliche Ausgleich durch Allevinah. Nur sechs Minuten vorher, in der fünften Minute der Nachspielzeit, hatte Marco Asensio Fenerbahce in Führung gebracht. Durch das 1:1 bleibt Fener auf Platz zwei, der Rückstand auf Galatasaray beträgt zwei Zähler. 

  • Das Spiel Fenerbahces gegen Kasimpasa hatte an Brisanz gewonnen, weil Galatasaray am Samstag wenige Tage nach dem 5:2-Triumph in der Champions League geegn Juventus völlig überraschend sein Ligaspiel gegen den Abstiegskandidaten Konyaspor 0:2 verloren hatte. Galatasarays Klubführung hatte wegen eines auf kuriose Weise aberkannten vermeintlichen Führungstors des deutschen Nationalspielers Leroy Sane eine Verschwörung des türkischen Verbands gewittert und dies auch in einer offiziellen Klubmitteilung kommuniziert

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  • Der VAR müsse ein "fanatischer Anhänger von Fenerbahce sein", hatte es da geheißen. Galatasarays vermeintlicher Führungstreffer von Leroy Sane war vom VAR zurückgenommen worden, weil Ex-Bayer Sacha Boey zuvor nach seinem Abschluss nach vorne gefallen war und dabei nach Ansicht der Unparteiischen seinen Gegenspieler so behindert hatte, dass jener bei Sanes folgendem Abschluss nicht mehr hatte eingreifen können. Und da Boey beim Schuss des deutschen Nationalspielers in Abseitsposition lag, nahm Schiedsrichter Atilla Karaoglan das Tor nach Ansicht der VAR-Bilder zurück.

    Fenerbahce und sein deutscher Trainer Tedesco hätten vom vermeintlichen Skandal profitieren und mit einem Sieg aufschließen können auf den Erzrivalen, rutschten aber selbst aus.

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