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Alvaro Arbeloa von den Stars schon angezählt? Kabinen-Knall bei Real Madrid enthüllt

Alvaro Arbeloa ist noch nicht einmal einen Monat im Amt bei Real Madrid, schon tauchen erste Berichte über Spannungen mit den Spielern auf. Laut der spanischen Sport kam es jüngst wieder zu einem Kabinenknall.

  • Auslöser des Zoffs soll der knappe 2:1-Sieg von Real Madrid am vergangenen Wochenende gegen Rayo Vallecano gewesen sein. Das entscheidende Tor erzielte Kylian Mbappe erst in der zehnten Minute der Nachspielzeit per Elfmeter. Im Anschluss an das Spiel sollen die Stars in der Kabine Arbeloa zur Rede gestellt und seinen Spielstil sowie seine taktische Ausrichtung kritisiert haben. Dem Bericht zufolge äußerten sie Zweifel an seinen Methoden und sehen den 43-Jährigen lediglich als Interimstrainer, was seine Autorität in der Kabine untergrabe.

    Die Kabinen-Auseinandersetzung soll auch der Grund dafür gewesen sein, dass Arbeloa mit einer Stunde Verspätung zur anschließenden Pressekonferenz erschien. Auf die Frage nach dem Grund antwortete er schlicht: "Mir geht es gut, danke für Ihre Sorge. Vielen Dank."

    Unmittelbar nach dem Vorfall wurde zudem bekannt, dass die Spieler zwei Tage frei bekommen würden - obwohl Arbeloa zuvor betont hatte, dass sie dringend mehr Training benötigten.

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  • Zwischen Xabi Alonso und den Spielern herrschte ein "kalter Krieg"

    Arbeloa wurde am 13. Januar offiziell als neuer Trainer von Real Madrid vorgestellt, nachdem man sich nach nur einem halben Jahr von Alonso getrennt hatte. Einer der Gründe damals waren ebenfalls Spannungen in der Kabine zwischen Mannschaft und Trainer, wie sie nun angeblich auch Arbeloa erlebt. Vor allem die Stars Vinicius Junior und Jude Bellingham sollen mit Alonso Probleme gehabt haben. Medienberichten zufolge herrschte zeitweise ein regelrechter "kalter Krieg" zwischen Trainer und Mannschaft.

    Dass auch Alonso nicht das gewünschte Standing bei den Spielern hatte, zeigte sich deutlich in einer Szene: Nach der Niederlage im Supercopa-Finale gegen den Erzrivalen setzte sich Mbappe über Alonso hinweg und forderte seine Mitspieler auf, auf das eigentlich obligatorische Ehrenspalier für den frischgebackenen Titelträger zu verzichten.

    Sportlich gesehen ist seit der Übernahme durch Arbeloa ebenfalls kaum eine Verbesserung zu erkennen. Bereits in seinem Debüt blamierten sich die Königlichen im Pokal und schieden gegen den Zweitligisten Albacete aus. In der Champions League kassierte man eine 2:4-Niederlage gegen Benfica Lissabon und rutschte damit aus den Top-8, die die direkte Achtelfinalqualifikation bedeutet hätten.

    Immerhin beträgt der Rückstand in der Liga auf Tabellenführer Barcelona nur noch einen Punkt. Am Sonntag ist Real beim FC Valencia zu Gast.

  • LaLiga: Die aktuelle Situation an der Tabellenspitze

    1. Platz - FC Barcelona, 55 Punkte
    2. Platz - Real Madrid, 54 Punkte
    3. Platz - Atletico Madrid, 45 Punkte

Häufig gestellte Fragen

Real Madrid wurde am 6. März 1902 gegründet. Der Verein trug zunächst den Namen Madrid Football Club. Den Zusatz "Real" erhielt der Verein erst 1920 durch König Alfons XIII.

Real Madrid hat keinen einzelnen Eigentümer, sondern gehört als eingetragener Verein seinen Mitgliedern, den sogenannten "Socios". Aktueller Präsident ist Florentino Perez.

Das Stadion von Real Madrid heißt offiziell nur noch "Bernabeu". Der frühere Name "Estadio Santiago Bernabeu" wird zwar weiterhin verwendet, ist jedoch nicht mehr die offizielle Bezeichnung.

In das "Bernabeu" passen rund 85.000 Zuschauer (je nach Veranstaltung). Bei einem Heimspiel von Real Madrid liegt die zugelassene Kapazität meist bei etwa 83.000 bis 84.000 Plätzen.

Real Madrid hat insgesamt 103 Titel gewonnen. Der Klub triumphierte neunmal in der Champions League sowie sechsmal im Europapokal der Landesmeister. Hinzu kommen 36 spanische Meisterschaften und 20 Siege im spanischen Pokal. Außerdem gewann Real Madrid 13-mal den spanischen Superpokal und sechsmal den UEFA Super Cup. Auf internationaler Ebene stehen zudem zwei UEFA-Cup-Siege, fünf FIFA-Klub-Weltmeistertitel, ein Titel im FIFA-Interkontinental-Pokal sowie drei Weltpokalsiege zu Buche. Abgerundet wird die Titelsammlung durch zwei Erfolge in der Copa Eva Duarte.

Real Madrid ist mit 36 spanischen Meisterschaften alleiniger Rekordhalter und damit der erfolgreichste Klub in La Liga.

Der Spieler mit den meisten Spielen für Real Madrid ist Raul Gonzalez. Er absolvierte 741 Pflichtspiele für die Königlichen.

Der beste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid ist Cristiano Ronaldo. Er erzielte 450 Tore in 438 Pflichtspielen für die Königlichen.

Für Real Madrid haben im Laufe der Geschichte zahlreiche der größten Stars des Weltfußballs gespielt. Zu den bekanntesten zählen Cristiano Ronaldo, Zinedine Zidane, David Beckham, Ronaldo Nazario, Alfredo Di Stefano, Raul, Karim Benzema, Luka Modric, Sergio Ramos, Iker Casillas, Luis Figo, Gareth Bale, Toni Kroos, Roberto Carlos, Xabi Alonso, Michael Laudrup, Ferenc Puskas und Clarence Seedorf.

Real Madrid wurde im Laufe seiner Geschichte von zahlreichen berühmten und prägenden Trainern betreut. Zu den bekanntesten zählen Carlo Ancelotti, Zinedine Zidane, Vicente del Bosque, Jose Mourinho und Fabio Capello. 

"Los Blancos" ist der Spitzname von Real Madrid. In Deutschland nennt man sie auch "Die Königlichen".

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