Al-Sadd v Al-Hilal - AFC Champions League Elite West RegionGetty Images Sport

13 Fehler! Studie über VAR-Einsatz in der Premier League enthüllt vielsagende Zahlen

Der Video Assistant Referee wurde vor Jahren eingeführt, um den Fußball fairer zu machen. Doch auch mit der Technologie werden weiterhin falsche Entscheidungen getroffen.

  • WAS IST PASSIERT?

    Einer Studie der KMI-Kommission (Key Match Incidents) zufolge hat der VAR in der laufenden Premier-League-Saison nach nur 23 Spieltagen bereits 13 Fehler begangen. Demnach wurden in vier Situationen falsche Entscheidungen gefällt, obwohl der VAR zum Einsatz kam. In neun weiteren Fällen wurde der Videobeweis nicht angewandt, obwohl man es eigentlich hätte tun müssen.

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  • WAS IST DER HINTERGRUND?

    In den 239 Premier-League-Begegnungen wurde der VAR bisher insgesamt 70-mal eingesetzt, umgerechnet also rund einmal alle drei Spiele. Die Genauigkeit bei Entscheidungen liege laut der Liga bei 96,4 Prozent. Dies wäre eine Verbesserung im Vergleich zum vergangenen Jahr, als der Wert noch bei 95,7 Prozent lag.


  • WAS WURDE GESAGT?

    "Niemand hier unterschätzt die Bedeutung und die Auswirkung eines einzigen Fehlers. Wir wissen, dass ein einziger Fehler den Vereinen schaden kann. Punkte und Ergebnisse können Trainer-Jobs kosten und Spielern möglicherweise ihren Platz im Aufgebot wegnehmen", sagte Chief Football Officer Tony Scholes.

  • WUSSTEST DU?

    Scholes hat mit seinen Aussagen nicht unrecht. So wurde beispielsweise Erik ten Hag als Trainer von Manchester United entlassen, nachdem West Ham United in seinem letzten Spiel an der Seitenlinie gegen seine Red Devils in der Schlussphase des Spiels einen Elfmeter zugesprochen bekommen hatte und ihn zum 2:1-Sieg verwandelte.

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