Beim Hamburger SV geht es nach dem durch das 1:4 gegen den SC Paderborn verpassten Wiederaufstieg in die Bundesliga hoch her. Trainer Hannes Wolf soll keine Zukunft mehr an der Elbe haben, das angeblich schon beschlossene Aus wurde von den Hanseaten dann aber zügig dementiert.
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Namen möglicher Nachfolger für Wolf werden dennoch gehandelt. Unter anderem kursiert der Name Bruno Labbadia. Der hat aber deutlich gemacht, nicht ein drittes Mal beim HSV anheuern zu wollen.
Schlechte Nachrichten gibt es für David Bates, der sich im letzten Duell der Rothosen verletzte - nun ist eine Diagnose bekannt.
Hier gibt es alle News und Gerüchte zum HSV vom Mittwoch im Überblick!
HSV: Bizarres Verwirrspiel um Hannes Wolf
"HSV-Trainer muss gehen - Wolf weg!", titelte Bild online am Mittwochnachmittag und zitierte Sportvorstand Ralf Becker mit den Worten: "Wir mussten am Ende überlegen, was das Beste für den HSV ist." Es dauerte nicht lange, bis der HSV das angeblich feststehende Aus dementierte.
"Hannes Wolf ist weiterhin Trainer", sagte ein Klub-Sprecher dem SID. Die Aussagen von Vorstandschef Bernd Hoffmann vom Vortag hätten weiter Bestand: Man werde nach dem "überflüssigsten Nicht-Aufstieg der Fußball-Geschichte" zunächst "mit Hannes Wolf sprechen, nicht über ihn", hatte Hoffmann gesagt.
Getty ImagesScheitern mit Ansage: Der HSV hat aus dem Abstieg nichts gelernt
Nach dem erstmaligen Abstieg seiner Vereinshistorie dachten viele beim Hamburger SV, dass sich endlich alles ändern würde in ihrem Klub. Befreit vom schweren Erbe der erfolgreichen Vergangenheit und alten Gewohnheiten mit den immer gleichen Resultaten, schienen die Weichen für den Neuanfang gestellt zu sein. Mit einer Radikalkur auf der Führungsebene und einem jungen, sympathischen Trainer weckte der HSV im letzten Sommer neue Euphorie bei Fans und Umfeld.
Selten wurde ein Absteiger derart wohlwollend in die Zweitklassigkeit begleitet wie in Hamburg. Die Fans haben ein feines Gespür entwickelt und den Abstieg nicht als Ende, sondern vielmehr als neue Chance verstanden. Von Europa träumte in der Hansestadt schon lange niemand mehr. Der Traum vom Wiederaufstieg hingegen ist schon nach 33 Spieltagen ausgeträumt. Verspielt hatte ihn der HSV wegen einer desaströsen Rückserie mit nur 16 Punkten aus 16 Spielen. Seither grübeln die Verantwortlichen über die Ursachen dieses sportlichen Desasters. Eine davon finden sie in der Vorbereitung auf die neue Saison vor einem Jahr.
Den kompletten Hintergrundtext zur Lage an der Alster gibt es hier.
HSV: Bruno Labbadia schließt Rückkehr zum Hamburger SV derzeit aus
Der Noch-Coach des VfL Wolfsburg, Bruno Labbadia, kann sich ein erneutes Engagement beim Hamburger SV nicht vorstellen. "Damit habe ich mich nicht beschäftigt. Darüber mache ich mir momentan keine Gedanken", sagte Labbadia im Interview mit der Sport Bild.
Bereits vor Monaten wurde beschlossen, dass der 53-Jährige sein Engagement beim VfL Wolfsburg nicht über den Sommer hinaus fortsetzen wird. Die Zukunft Labbadias ist aktuell noch ungeklärt. Im gleichen Interview verriet er, dass es "zwei Angebote aus dem Ausland" gab, die er abgesagt hat, "weil mir die sportliche Perspektive nicht gefallen hat." "Die Tendenz", erklärte Labbadia weiter, "geht bei mir aber eher in Richtung Ausland."
Labbadia war bereits zweimal als Chefcoach beim HSV tätig - in der Saison 2009/10 und 2015/16.
Getty ImagesHSV: David Bates mit Teilruptur des Innenbandes
Innenverteidiger David Bates vom Hamburger SV hat sich beim Auswärtsspiel in Paderborn eine ausgeprägte Teilruptur des Innenbandes im linken Sprunggelenk zugezogen. Das teilte der Klub am Mittwoch mit.
Der schottische Nationalspieler wird dem HSV in den nächsten sechs bis acht Wochen fehlen. Bates musste gegen Paderborn in der Pause verletzt ausgewechselt werden.
HSV: Neuzugang Limani ist "glücklich"
Der Hamburger SV hat sich mit dem 19-jährigen Gentrit Limani weiter für die Zukunft verstärkt. Der Mittelfeldspieler kommt vom VfL Bochum und ist bei den Hanseaten erstmal für die zweite Mannschaft eingeplant. Nach Vollzug sagte der Deutsch-Kosovare auf Instagram, dass er "glücklich sei, mitteilen zu können, dass ich meinen Weg zukünftig beim Hamburger SV weitergehen werde".
Der Hamburger SV denkt angeblich an Dieter Hecking als Nachfolger für Hannes Wolf
Dieter Hecking ist offenbar einer der Kandidaten auf den Cheftrainer-Posten beim Zweitligisten Hamburger SV. Wie die Bild berichtet, wurde der scheidende Coach des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach bereits von der Vereinsführung kontaktiert.
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GettyHSV: Kühne wollte Trainer Hannes Wolf schon vor mehreren Wochen feuern lassen
Investor Klaus-Michael Kühne hat nach eigenen Angaben bereits im Februar vergeblich versucht, die Führung des Zweitligisten Hamburger SV zu einer vorzeitigen Trennung von Coach Hannes Wolf zu bewegen.
"Ich habe schriftlich empfohlen, den Trainer auszuwechseln. Die fehlende Handlungsbereitschaft der einschlägigen Gremien war aus meiner Sicht verhängnisvoll. Dass der Aufstieg nicht gelingen würde, war mir schon vor mehreren Wochen klar, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung des Milliardärs.
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