Real Madrids Cheftrainer Zinedine Zidane kann sich eine Zukunft als Coach beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin offenbar vorstellen. Auf eine entsprechende Nachfrage sagte der Franzose bei Sky Italia nach dem 3:1-Hinspielsieg im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Liverpool: "Italien war immer in meinem Herzen, Juve war für mich immer wichtig. Ich weiß es nicht. Im Moment bin ich hier. Wir werden sehen."
Bei Juve steht Trainer Andrea Pirlo immer stärker unter Druck. In der Königsklasse gab es das Aus für das Team um Superstar Cristiano Ronaldo bereits im Achtelfinale, in der Serie A ist die Meisterschaft bei zwölf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Inter Mailand quasi unerreichbar.
Zidane reifte bei Juve zur Weltklasse
Zidane hatte von 1996 bis 2001 für Juve gespielt und war dort zum Weltklassespieler greift. 1997 und 1998 erreichte er mit den Bianconeri das Champions-League-Finale, verlor jedoch beide Spiele. 1998 wurde er mit Frankreich Weltmeister und im selben Jahr mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet.
Zuletzt hatte die Gazzetta dello Sport berichtet, dass Pirlo entlassen wird, sollte seine Mannschaft heute Abend das Nachholspiel gegen die SSC Neapel verlieren. Als Nachfolger soll aber nicht Zidane ganz oben auf der Liste stehen, sondern Ex-Trainer Massimiliano Allegri. Demnach soll sich Klubpräsident Andrea Agnelli am Osterwochenende bereits mit dem 53-Jährigen getroffen haben.
Allegri war von 2014 bis 2019 für Juve tätig und führte den Klub in dieser Zeit zu fünf Meistertiteln und ins Champions-League-Finale 2015. Damals unterlagen die Italiener in Berlin jedoch dem FC Barcelona.


