MILOT RASHICA WERDER BREMEN GERMAN BUNDESLIGA 18052019Getty Images

Werder Bremen: Rashica denkt über Verlängerung nach, Südkorea-Talent Park kommt - alle News und Gerüchte zum SVW

Werder Bremen schrammte in der vergangenen Saison knapp am Europapokal vorbei. Im Trainingslager wird nun die Grundlage dafür gelegt, dass es in der Saison 2019/20 in der Bundesliga noch ein Stück nach oben geht.

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Milot Rashica wird dann wohl weiterhin Teil des Teams sein. Der kosovarische Nationalspieler hat sich zwar in den Fokus größerer Klubs gespielt, denkt aber offenbar sogar über eine Vertragsverlägerung nach. Derweil kommt ein Talent aus Südkorea an die Weser, während es Aron Johannsson nach Schweden zieht.

In diesem Artikel findet Ihr alle News und Transfergerüchte zum SV Werder Bremen vom heutigen Freitag.


Milot Rashica denkt über Vertragsverlängerung bei Werder Bremen nach


Laut seines Beraters Altin Lala zieht Offensivspieler Milot Rashica eine vorzeitige Verlängerung seines ohnehin noch bis 2022 gültigen Arbeitspapiers bei Werder Bremen in Erwägung.

"Es ist ein Gedanke, eine Möglichkeit, über eine Vertragsverlängerung zu sprechen“, sagte Lala dem Weser-Kurier. "Wir schauen mal, wie Milots Entwicklung bei Werder weitergeht.“ Der 23-jährige Kosovare hat eine starke Saison mit neun Toren und fünf Assists in der Bundesliga hinter sich, was auch größeren Klubs nicht verborgen geblieben ist.

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"Es gibt mehrere Interessenten für Milot. Darunter Klubs, die auch für ihn interessant sind. Die auch mehr bezahlt hätten. Milot hat in Bremen eine sehr gute Entwicklung genommen, das haben andere Vereine registriert und versuchen, ihn zu locken“, betonte Lala, hält einen Abgang in diesem Sommer allerdings für unwahrscheinlich.

Rashica selbst sagte indes: "Ich habe einen Vertrag bei Werder. Ich fühle mich gut, das ist das Wichtigste. Es passt mit dem Trainerteam, mit den Fans, mit der ganzen Stadt. Sie alle sorgen dafür, dass ich mich wirklich gut fühle. Ich habe keinen Grund, den Verein zu verlassen.“


Werder Bremen: Aron Johannsson wechselt nach Schweden


Stürmer Aron Johannsson, dessen Vertrag bei Werder Bremen Ende Juni ausgelaufen war, geht künftig für Hammarby IF auf Torejagd. Das gab der schwedische Erstligist am Donnerstagabend bekannt, Johannsson hat einen bis 2022 gültigen Vertrag unterschrieben.

Aron Johannsson Werder Bremen Schalke

Johannsson war 2015 von AZ Alkmaar nach Bremen gewechselt, wurde in seiner Zeit bei den Grün-Weißen aber immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Insgesamt bestritt der 28-jährige US-Amerikaner daher lediglich 30 Pflichtspiele für Werder.


Werder Bremen verpflichtet Südkorea-Talent Kyu-hyun Park


Werder Bremen hat sich für die kommenden zwei Jahre die Dienste des 18-jährigen Innenverteidigers Kyu-hyun Park gesichert. Der Bundesligist leiht den Südkoreaner bis 2021 von Ulsan Hyundai FC aus.

"Bereits aus der Ferne ist uns Kyu-hyun Park immer wieder sehr positiv aufgefallen“, sagte Björn Schierenbeck, Direktor von Werders Nachwuchsleistungszentrums. Er ergänzte: "Unseren Ersteindruck konnte er dann während seines zweiwöchigen Probetrainings bei der U19 und U23 bestätigen. Daher freuen wir uns sehr, dass er sich für einen Wechsel zum SV Werder entschieden hat.“

Park ist für die kommende Saison zunächst in Werders U19 in der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost eingeplant. Südkoreanischen Medien zufolge zahlt Bremen eine Leihgebühr in Höhe von 75.000 Euro und hat zudem eine Kaufoption über weitere 530.000 Euro für den südkoreanischen U18-Nationalspieler.


Werder Bremen: Transfer von FCA-Stürmer Michael Gregoritsch "komplett unrealistisch"


Werder Bremen nimmt laut Geschäftsführer Frank Baumann Abstand von der geplanten Verpllichtung Michael Gregoritschs. Der Angreifer des FC Augsburg sollte als Ersatz für den abgewanderten Max Kruse an die Weser kommen. Allerdings passen die Ablösevorstellungen der Bremer nicht zu denen des FCA.

Baumann erklärte im Trainingslager der Hanseaten in Zell am Ziller (Österreich): "Ein Transfer in dieser Größenordnung ist für uns, unabhängig von Namen, in diesem Jahr komplett unrealistisch." Augsburg fordert angeblich einen zweistelligen Millionenbetrag für Gregoritsch. Das ist deutlich mehr, als Werder zu zahlen bereit ist.

"Wir haben schon einiges investiert, aber nicht in dieser Größenordnung eingenommen", führte Baumann aus. "Nach wie vor ist es so, dass wir grob überschlagen für Transfers nur das ausgeben können, was wir eingenommen haben. Da braucht man also kein Mathe-Abitur."

Schließlich sei auch nicht mehr mit großen Einnahmen auf dem Transfermarkt zu rechnen: "Wir erwarten auch keine Einnahmen mehr, die in den zweistelligen Millionenbereich hineingehen, weil wir unsere Topspieler nicht verkaufen möchten."

Frank Baumann Werder BremenGetty Images
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