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So viel mehr als PSG: Warum Ihr diese Saison Ligue 1 schauen solltet

13:00 MESZ 09.08.19
Ligue 1 GFX
Die Stars von heute, die Stars von morgen, jedes Spiel ein Spektakel: Die Ligue-1-Saison 2019/20 verspricht jede Menge Action.

An diesem Wochenende startet die Ligue 1 in ihre neue Saison.

Der französische Supercup zwischen Meister Paris Saint-Germain und Pokalsieger Stade Rennes, den PSG dank der Tore von Kylian Mbappe und Angel Di Maria für sich entschied, machte vergangenen Samstag Appetit auf mehr, Appetit auf die Spielzeit 2019/20 in Frankreichs Beletage.

Kann in diesem Jahr irgendein Team PSG stoppen? Wie immer in den letzten Jahren sind die Pariser die Mannschaft, die es zu schlagen gilt. Mit Mbappe, Edinson Cavani oder Neymar spielen dort schließlich einige der besten Offensivspieler der Welt.

Thomas Tuchels Elf geht auch in der kommenden Saison - trotz der Enttäuschungen in den letzten Jahren -  sogar wieder als einer der Mitfavoriten auf den Champions-League-Titel an den Start.

Hinter PSG hat die Ligue 1 aber noch einiges mehr zu bieten. Gleich eine ganze Handvoll Teams hegt Ambitionen, sich unter die Top-3 zu mischen.

Lille hat dabei als Vizemeister der Vorsaison den höchsten Druck. Zwar haben mit Nicolas Pepe und Rafael Leao zwei Jungstars den Doggen den Rücken gekehrt, mit Timothy Weah, Victor Osimhen oder Yusuf Yazici hat sich Lille aber bereits neue vielversprechende Talente gesichert.

Lyon, das vergangene Saison noch zu inkonstant auftrat, hat derweil einen neuen Look verpasst bekommen. Mit Ex-Barca-Verteidiger Sylvinho ist ein neuer Trainer da, dessen brasilianischer Landsmann Juninho kehrte als Sportdirektor zu OL zurück.

Und obwohl Nabil Fekir und Ferland Mendy den Klub verlassen haben, besitzt Lyon weiterhin ein paar der aufregendsten Akteure der Ligue 1, angeführt von Memphis Depay. Und natürlich sind beim Serienmeister der 2000er Jahre auch dieses Jahr wieder viele Talente am Start, so wie etwa Moussa Dembele, Martin Terrier, Houssem Aouar oder Maxwel Cornet.

Monaco will es nach einer verkorksten abgelaufenen Spielzeit unterdessen wieder in die Spitzengruppe schaffen. Nur haarscharf konnten die Monegassen die Abstiegsrelegation vermeiden und müssen sich für die anstehende Saison noch deutlich verstärken. Bis zum 2. September bleibt dafür bekanntlich noch Zeit.

Die Erwartungen sind jedenfalls, dass Monaco wieder um einen Platz in den Top-3 kämpft.

Bei Olympique Marseille sieht es ähnlich aus. Dario Benedetto, der von Boca Juniors kam, soll Mario Balotelli ersetzen, der im vergangenen Halbjahr starke Leistungen für OM gezeigt hatte.

Keiner jener Klubs kann sich indes sicher sein, unter den besten drei Teams abzuschließen. Genau das macht die große Spannung in der Ligue 1 aus.

St. Etienne, Vorjahresvierter, wird ihnen Konkurrenz machen, auch Stade Rennes meldet wieder Ansprüche an.

Montpellier, das seine Schlüsselspieler im Gegensatz zu den meisten anderen Teams halten konnte, dürfte ein Geheimtipp sein. Zumal sich die Südfranzosen mit Teji Savanier von Nimes den besten Assistgeber der Vorsaison gesichert haben.

Auch Nizza und Reims träumen derweil leise von Europa, während Straßburg dort dank des Ligapokaltriumphes schon in dieser Spielzeit antritt.

Das Talent in Frankreich scheint indes unerschöpflich. Die heißesten neuen Eisen im Feuer sind dabei aktuell wohl Boubakary Soumare von Lille, Eduardo Camavinga von Rennes oder Mohamed Diaby von Nantes.

Mit den Stars von heute und den Stars von morgen wird die Ligue-1-Saison 2019/20 auf jeden Fall wieder aufregend.