In den letzten Jahrzehnten haben sich die WM-Bälle grundlegend verändert.
Obwohl das Spielgerät der zentrale Bestandteil des Sports ist, haben sich die Bälle lange Zeit nicht besonders weiterentwickelt - bis 1970 bei der WM in Mexiko der Telstar auftauchte.
Durch das Schwarz-Weiß-Design konnten die Zuschauer vor den Fernsehern den Ball besser erkennen. Und der Nachfolger, der Telstar Durlast, wurde aus Polyurethan hergestellt und war damit wasserabweisend.
Der erste WM-Ball der nicht mehr aus Leder bestand, war der Tango Durlast, der 1986 vorgestellt wurde. Eine weitere Entwicklungsstufe war der Etrusco Unico, mit dem bei der WM 1990 in Italien schneller gespielt werden konnte und der sogar noch wasserabweisender als seine Vorgängermodelle war. Der Questra, im Spiel bei der WM 1994 in den USA, zeichnete sich durch eine bessere Kontrolle und Ballbehandlung durch die Spieler aus.
2002 wurde beim WM-Ball Fevernova für die Endrunde in Südkorea und Japan viel verändert. Der Teamgeist, 2006 in Deutschland auf dem Platz, wurde von den Designern als das bis dato 'rundeste' Spielgerät angepriesen.
Der Jabulani von der WM 2010 in Südafrika wurde von den Torhütern wegen seiner schwer auszurechnenden Flugbahn gefürchtet. Und der Brazuca von der WM 2014 in Brasilien wurde von Superstars wie Lionel Messi und Zinedine Zidane in den höchsten Tönen gelobt.
Wie werden die besten Fußballer der Welt nun mit dem Adidas Telstar 2018 zurechtkommen - dem offiziellen Spielball für die WM in Russland?
