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VIDEO: Wie der Traum ein Kindes vom Europa-League-Finale trotz der Pandemie in Erfüllung ging

16:15 MESZ 01.09.20
KIA OMBC
Kia Motors hat den Posten des Official Match Ball Carrier für das Finale der Europa-League-Saison 2019/20 in ein virtuelles Erlebnis verwandelt.

Die Kia Motors Corporation und die UEFA haben den Official Match Ball Carrier (OMBC) im Rahmen des Finales der Europa League 2019/20 in Köln (Deutschland) in ein virtuelles Abenteuer verwandelt.

Wie bereits im letzten Jahr wurde ein Kind aus dem Austragungsland als OMBC für das Endspiel ausgewählt. Dieses erhielt ein einmaliges Event und durfte unter anderem den Spielball aufs Feld tragen.

Aufgrund der kursierenden Corona-Pandemie musste sich Kia Motors aber mit ein paar Änderungen befassen, um dem Kind weiter eine wichtige Rolle zukommen zu lassen.

Der zehnjährige Fußball-Fan Justus aus Rietberg leidet an dem Asperger- und dem Tourette-Syndrom. Mithilfe einer neuen Technologie kreierte Kia Motors ein einzigartiges Erlebnis und machte es ihm möglich, den Spielball virtuell auf das Spielfeld im Kölner Stadion zu tragen.

Voraussetzung dafür war eine 360-Grad-Kamera, über die Justus mit einem VR-Headset bequem von seinem Zuhause aus das Spielgerät für das EL-Finale auf einen Sockel legen konnte.

Der zehnjährige durfte per Videoanruf auch die Spieler bzw. die Schiedsrichter grüßen, als diese am Stadion ankamen. Den ganzen Tag über wurde er virtuell von DFB-Legende Michael Ballack begleitet und durch das Stadion geführt.

Ballack informierte ihn darüber, was sich ereignete und wann er das VR-Headset aufsetzen sollte, um seiner Rolle als OMBC gerecht zu werden. "Es war mir eine Ehre, Justus dabei zu helfen, der erste Virtual Official Match Ball Carrier für ein Europa-League-Finale zu sein", sagte Ballack.

Er sagte: "Ihm virtuell dabei zuzusehen, den Spielball aufs Feld zu tragen und die Spieler zu grüßen, war beeindruckend und hat mich daran erinnert, wie es war, ein junger Fußball-Fan zu sein. Ich dachte nicht, dass es hier beim Finale möglich sei, aber ich bin glücklich, dass wir eine Möglichkeit gefunden haben."