Die Planungen beim VfB Stuttgart nach dem Abstieg aus der Bundesliga sind in vollem Gange. Tim Walter ist der neue Cheftrainer am Neckar, zudem kümmert sich Sven Mislintat als Sportdirektor um die organisatorischen Geschicke des Zweitligisten.
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Mit Timo Hildebrand hat man einen Ex-Spieler in den Nachwuchsbereich integrieren können. Personell muss der VfB wohl bald den Abgang von Keeper Ron-Robert Zieler verkraften, der nach Bild-Infos zu Hannover 96 zurückkehrt.
Im DFB Pokal geht es für die Stuttgarter erneut nach Rostock, wo man im Vorjahr ausschied.
In diesem Artikel findet Ihr alle News und Transfergerüchte zum VfB Stuttgart vom heutigen Montag.
Bericht: VfB-Keeper Ron-Robert Zieler kurz vor Wechsel zu Hannover 96
Ron-Robert Zieler wird den VfB Stuttgart offenbar verlassen und sich seinem Ex-Klub Hannover 96 anschließen. Das berichtet die Bild-Zeitung am Montag.
Demnach soll der Transfer sogar noch im Laufe des Tages verkündet werden. Grund für den Wechsel sind wohl Unstimmigkeiten zwischen Zieler und der VfB-Führungsebene hinsichtlich des Umgangs mit den Spielern.
Mit der Rückkehr nach Hannover würde Zieler einiges an Gehalt einbüßen. Dem Bericht zufolge würde sein Verdienst nur mehr bei unter einer Million Euro liegen.

VfB Stuttgart: Timo Hildebrand nimmt Funktion im Nachwuchsbereich ein
Ex-Nationalkeeper Timo Hildebrand wird bei seinem Jugendverein VfB Stuttgart zukünftig im Nachwuchsbereich mithelfen.
Hildebrand übernimmt einen Posten im Mitglieder-Ausschuss des Nachwuchsleistungszentrums und will damit die Arbeit rund um die Zukunft des Zweitligisten unterstützen.
Der mittlerweile 40-jährige Ex-VfB'ler kam im Alter von 15 Jahren zu den Schwaben und wurde 2007 sogar Deutscher Meister.
"Ich freue mich darüber, mich zukünftig im Mitglieder-Ausschuss des Nachwuchsleistungszentrums zu engagieren und als alter Junger Wilder die neuen Jungen Wilden beim VfB Stuttgart zu unterstützen", schrieb Hildebrand auf Twitter.
DFB-Pokalauslosung: VfB Stuttgart muss erneut nach Rostock
VfB Stuttgart: Auch Andreas Beck muss den Klub verlassen
Abwehrspieler Andreas Beck wird künftig nicht mehr mit dem roten Brustring auflaufen. Der 32-Jährigen erhält bei Absteiger VfB Stuttgart keinen neuen Vertrag. Das gab der Klub aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Freitag offiziell bekannt.
"Andreas ist beim VfB vom Nachwuchsspieler zum Profi gereift und hat als solcher nicht nur auf, sondern auch abseits des Platzes stets Verantwortung übernommen und eine einwandfreie Einstellung an den Tag gelegt. Nach seiner Rückkehr zum VfB war er in den vergangenen beiden Jahren eine verlässliche Stütze und vor allem für seine jüngeren Teamkollegen ein Führungsspieler mit Vorbildfunktion. Im Zuge der Neuausrichtung des Kaders haben wir uns jedoch entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern", wird VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger in einer offiziellen Vereinsmitteilung zitiert.
Beck kehrte 2017 in die Schwabenmetropole nach Stationen bei 1899 Hoffenheim und Besiktas zurück zu dem Klub, wo er zuvor seit seinem 13. Lebensjahr aktiv war. In der vergangenen Saison absolvierte Beck 24 Bundesliga-Spiele, dabei gelangen ihm zwei Torvorlagen.
Ob der Rechtsverteidiger zu einem späteren Zeitpunkt zum VfB zurückkehrt ist aktuell offen, der Klub deutete jedoch ein Comeback in einer anderen Funktion an. "In jedem Fall werden die Türen beim VfB für Andreas immer offenstehen und ich würde mich freuen, wenn er die ersten Schritte seiner Karriere nach seiner Profi-Zeit beim VfB gehen würde", so Hitzlsperger weiter.
Nach Ex-Kapitän Christian Gentner und Dennis Aogo ist Beck der dritte Profi aus dem Kader der vergangenen Saison, dessen Arbeitspapier nach dem Abstieg nicht verlängert wurde.

VfB Stuttgart: Auch Dennis Aogo erhält nach Christian Gentner keinen neuen Vertrag
Nach Kapitän Christian Gentner muss bei Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart ein weiterer Routinier wegen des geplanten Neuanfangs in der 2. Liga weichen. Ex-Nationalspieler Dennis Aogo erhält bei den Schwaben keinen neuen Vertrag und muss sich nach einer Alternative umschauen. Der Defensivakteur stand seit Sommer 2017 in Diensten der Stuttgarter und kam in dieser Zeit auf 47 Pflichtspieleinsätze.
Der VfB habe sich "aufgrund der neuen sportlichen Ausrichtung" gegen eine Weiterbeschäftigung Aogos entschieden, erklärte Sportvorstand Thomas Hitzlsperger. "Dennis Aogo hat in den zwei Jahren beim VfB jeden Tag eine professionelle Einstellung gezeigt und alles für den Verein gegeben", ergänzte Hitzlsperger.
Im Gegensatz zu Gentner (33) und Aogo (32) könnte Außenverteidiger Andreas Beck (32) noch einmal ein neues Angebot erhalten. Dies sei allerdings nicht gesichert, schrieben die Stuttgarter Nachrichten . Eine Entscheidung sei noch in dieser Woche zu erwarten. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung, die kommen wird", sagte Aogo.


