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2. Bundesliga

Uwe Koschinat folgt auf Kenan Kocak und übernimmt Traineramt beim SV Sandhausen

15:53 MESZ 15.10.18
Uwe Koschinat Sandhausen
Kenan Kocak wurde vergangene Woche beim SV Sandhausen entlassen. Nun übernimmt Uwe Koschinat, der zuvor bei Fortuna Köln tätig war.

Trainer Uwe Koschinat soll den Zweitligisten SV Sandhausen aus der Krise führen. Der Verein gab am Montag die Verpflichtung des 47-Jährigen bekannt, der auf den gefeuerten Kenan Kocak folgt und beim Tabellenvorletzten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 unterzeichnete. Zuvor hatte Koschinat den Kontrakt beim Drittligisten Fortuna Köln aufgelöst.

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"Nach über sieben Jahren war es für mich an der Zeit, diese Herausforderung in der 2. Liga anzunehmen. Der Verein ist ein etablierter Zweitligist, der für mich den nächsten Step in meiner Karriere bedeutet", sagte Koschinat, der schon einmal vor zwei Jahren vom SVS kontaktiert worden war und dessen Vertrag für die ersten drei Ligen Gültigkeit besitzt: "Ich werde alles daransetzen, schnellstmöglich gemeinsam mit meiner Mannschaft zu funktionieren."

Denn Sandhausen ist in großer Not und steht nach neun Spieltagen mit nur fünf Punkten gehörig unter Druck. Auch deshalb muss bei der Premiere des neuen Trainers unbedingt ein Sieg her, die Chancen dafür stehen gar nicht schlecht. Am Freitag (18.30 Uhr/Sky) empfängt der SVS den FC Ingolstadt - der als Tabellenletzter eine noch schlechtere Bilanz aufweist.

Koschinat absolvierte Trainerausbildung mit Roger Schmidt und Markus Gisdol

"Wir wollen schnellstmöglich zurück in die Spur", sagte Vereinspräsident Jürgen Machmeier, der in Koschinat die Ideallösung sieht: "Wir wollten einen Trainer, der Erfahrung im Profifußball hat, der glaubwürdig und authentisch ist und der den SVS als Chance und ernsthafte Herausforderung annimmt."

Koschinat war seit 2011 für die Kölner verantwortlich und hatte erst Anfang dieses Jahres seinen Vertrag verlängert. Als Spieler stand er ein Jahr lang beim VfL Wolfsburg unter Vertrag, danach spielte er die längste Zeit in seiner Geburtsstadt bei der TuS Koblenz. 

Dort arbeitete der ehemalige Abwehrspieler, der unter anderem mit den früheren Bundesliga-Trainern Roger Schmidt und Markus Gisdol die Trainerlizenz erwarb, bis zum Wechsel nach Köln auch als Co-Trainer.

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