GFX Leon Goretzka 24052017Getty Images

Tönnies über Goretzka: "Erste Reaktion? Sollte Schalke-Trikot nie mehr tragen"

Für Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies kommt der Wechsel von Nationalspieler Leon Goretzka von den Königsblauen ab 1. Juli zu Rekordmeister Bayern München nicht zum passenden Zeitpunkt. "Ich persönlich bin der Meinung, dass es zu früh ist. Er hätte noch zwei Jahre bleiben und dann als großer Star gehen sollen", sagte der Unternehmer bei "Wontorra - der Fußball-Talk" am Sonntag bei Sky Sport News HD.

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Er sei emotional aufgeladen, betonte Tönnies, "das ist völlig klar. Aber wir haben alles getan, ihn zu halten und sind bis an unsere Grenzen gegangen". Es sei aber Goretzkas Entscheidung, "wir müssen das akzeptieren. Schalke 04 wird davon nicht untergehen", so der Schalke-Boss. Goretzka erhält bei den Bayern einen Vierjahresvertrag bis 2022, sein Kontrakt auf Schalke läuft im Sommer aus. Somit konnte er ablösefrei an die Isar wechseln.

Tönnies: Keine weiteren Schalke-Einsätze für Goretzka denkbar

Als Tönnies vom Wechsel Goretzkas zum FCB erfuhr, reagierte er sensibel: "Meine erste Reaktion war: Das Trikot von Schalke 04 solltest du nie mehr tragen", berichtete der Unternehmer. Der zweite Gedanke des Klub-Chefs: "Er spielt die Rückrunde seines Lebens", so Tönnies.

Er hält es für durchaus denkbar, dass Goretzka nun nicht mehr für Schalke aufläuft, damit er aus der Schusslinie genommen wird. "Wenn es die Mannschaft belastet, kann es sein, dass Leon Goretzka bis zum Ende der Saison auf der Tribüne sitzt. Die Entscheidung trifft der Trainer", stellte Tönnies klar.

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