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ONLY GERMANY Sven Mislintat Borussia DortmundImago

Sven Mislintat über Streit mit Tuchel um Torres: "Es ging um Glaubwürdigkeit"

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Sven Mislintat hat verraten, wie genau der geplatzte Transfer von Oliver Torres zu Borussia Dortmund zum Zerwürfnis mit Thomas Tuchel geführt hat. "Wir alle zusammen hatten beschlossen, diesen Spieler zu holen. Die ganze Arbeit war erledigt, Oliver kämpfte für seinen Wechsel. Dann aber wollte ihn unser Trainer nicht mehr. Für mich war der Point of no Return erreicht", sagte Mislintat im Gespräch mit der ZEIT . 

"Wenn ich mich mit einem Spieler verbinde, muss er wissen, dass ich für ihn da bin. Es ging um Glaubwürdigkeit. Die Sache ist aber gar nicht mal eskaliert. Mir wurde nur irgendwann mitgeteilt, ich solle nicht mehr im Umfeld des Trainerteams und der Mannschaft auftauchen. Es gab nie eine richtige Auseinandersetzung", so der 46-Jährige weiter.

Mislintat: "Hatte früher schon Angebote aus England und Deutschland"

Mislintat hatte von 2006 bis November 2017 für den BVB gearbeitet - erst als Scout, dann als Chefscout und schließlich als Direktor Profifußball. Seit Dezember ist er als Leiter der Scouting-Abteilung für den FC Arsenal tätig. 

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Über seinen damaligen Wechsel in die Premier League sagte er: "Es gab nur gute Gründe, eine andere Herausforderung anzunehmen, keinen einzigen schlechten Grund, Dortmund zu verlassen. Die Geschichte mit Thomas Tuchel war lediglich ausschlaggebend dafür, über alles nachzudenken. Ich hatte früher schon Angebote aus England und Deutschland. Fast paradox, dass ich erst dadurch einen größeren Bekanntheitsgrad bekam."

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