Merih Demiral - JuventusGetty

Süper Lig: Jugendtrainer Hasan Özdemir erklärt Merih Demirals Abschied von Fenerbahce

Hasan Özdemir, Ex-Trainer des türkischen Nationalspielers Merih Demiral, hat in einem Interview mit dem türkischen Pay-TV-Sender Tivibu Spor über den Abschied des Innenverteidigers von Fenerbahce Istanbul gesprochen - und diesen bedauert. Özdemir betonte: "Demiral hätte sich durchgesetzt, wenn er Einsatzchancen bekommen hätte."

Bis zur U19 hatte der Abwehrmann die Nachwuchsabteilung Fenerbahces durchlaufen, einen Profivertrag erhielt Demiral jedoch nicht, sodass im Sommer 2016 der Transfer zum AC Alcanenense folgte. Über Sporting Lissabon, Aytemiz Alanyaspor und die US Sassuolo landete der Abwehrspieler 2019 schließlich beim italienischen Rekordmeister Juventus.

"Wir hatten ihn damals für die Profis empfohlen und ihm eine große Zukunft bescheinigt", sagte Özdemir. Der damalige Fenerbahce-Trainer Vitor Pereira habe mit Demiral jedoch nichts anfangen können: "Er war mit Kjaer und Skrtel zufrieden und sagte, dass er keinen Innenverteidiger brauche."

Fenerbahce-Abschied von Merih Demiral wohl auch in finanziellen Aspekten begründet

Die Entscheidung des Cheftrainers habe ihn damals irritiert, so Özdemir: "Er hätte mit seinen 17 Jahren wenigstens auf der Bank Platz nehmen oder in den Pokalspielen zum Einsatz kommen können."

Die sportliche Perspektive sei aber nicht der alleinige Grund für Demirals Abschied gewesen: "Für Merih war das angebotene Gehalt zu wenig. Er wollte schließlich ohne Fenerbahce weitermachen. Ich habe mich damit abgefunden, dass er seinen Weg künftig ohne uns weitergehen wird."

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