Langsam wird es wieder Zeit für eines der größten Wintersport-Highlights überhaupt: Die Vierschanzentournee steht an.
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In Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen messen sich ab dem 28. Dezember 2021 wieder die besten Skispringer der Welt. Im letzten Jahr konnte sich der Pole Kamil Stoch erneut den Titel holen, nachdem er ihn bereits 2016/17 und 2017/18 hatte gewinnen können. Aber auch bei den Deutschen können sich manche Springer gute Chancen auf einen Gesamtsieg ausrechnen. Zuschauer werden allerdings voraussichtlich keine zugelassen werden. Umso wichtiger ist also, zu wissen, wo man die Vierschanzentournee am Fernseher verfolgen kann.
GOAL liefert Euch die wichtigsten Infos zur Übertragung der Springen im TV und LIVE-STREAM.
Die Vierschanzentournee live: Der Zeitplan im Überblick
Datum | Uhrzeit | Veranstaltungsort | Event |
28.12.2021 | 16.30 Uhr | Oberstdorf | Qualifikation, 1. Springen |
29.12.2021 | 16.30 Uhr | Oberstdorf | Wertungsdurchgang |
31.12.2021 | 14 Uhr | Garmisch-Partenkirchen | Qualifikation, 2. Springen |
01.01.2022 | 14 Uhr | Garmisch-Partenkirchen | 2. Wertungsdurchgang |
02.01.2022 | 13.30 Uhr | Innsbruck | Qualifikation, 3. Springen |
03.01.2022 | 13.30 Uhr | Innsbruck | 3. Wertungsdurchgang |
05.01.2022 | 17.15 Uhr | Bischofshofen | Qualifikation, 4. Springen |
06.01.2022 | 17.30 Uhr | Bischofshofen | 4. Wertungsdurchgang |
Getty ImagesSkispringen, Vierschanzentournee live: Wer zeigt / überträgt die Springen im TV?
Wie jedes Jahr könnt Ihr die Springen von den vier Schanzen natürlich auch wieder im TV verfolgen. Verantwortlich hierfür sind das Erste, das ZDF und Eurosport.
Auf Eurosport wird nämlich die gesamte Vierschanzentournee gezeigt, das heißt, alle Wertungssprünge und alle Qualifikationsdurchgänge könnt Ihr dort live und in voller Länge verfolgen. Den Sender Eurosport könnt Ihr ganz einfach im Free-TV verfolgen.
Außerdem wird die Vierschanzentournee auch wie oben beschrieben in der ARD und im ZDF gezeigt. Beide Sender wechseln sich hier mit der Übertragung ab. Die Springen in Oberstdorf und in Bischofshofen werden im Ersten gezeigt, die Übertragungsrechte für Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck liegen beim ZDF.
Getty ImagesSkispringen, die Vierschanzentournee 2021/22: Wer zeigt / überträgt die Springen im LIVE-STREAM?
Parallel zur TV-Übertragung gibt es mittlerweile natürlich auch die Möglichkeit, die Vierschanzentournee im LIVE-STREAM zu sehen.
Die Vierschanzentournee live: Die LIVE-STREAMS von ARD und ZDF
Sowohl ARD als auch ZDF bieten auf ihren hauseigenen Websites kostenlose LIVE-STREAMS an. Wer Karl Geiger und Co. also gerne von unterwegs aus verfolgen möchte, dem wird dort geholfen. Genauso wie die Übertragungen im TV sind die STREAMS natürlich völlig kostenlos.
Alles, was Ihr braucht, ist ein internetfähiges Gerät, ob Smartphone, Tablet oder Laptop, ist ganz egal.
Skispringen, Vierschanzentournee live: Mit DAZN im LIVE-STREAM dabei sein
Auch mit DAZN könnt Ihr übrigens die Vierschanzentournee live verfolgen. Dort seht Ihr nämlich den LIVE-STREAM-Sender von Eurosport. Allerdings kostet Euch die Mitgliedschaft bei DAZN etwas. Für 14,99 Euro erhaltet Ihr dort ein Monatsabo, wenn Ihr Euch für das Jahresabo entscheidet, zahlt Ihr 149,99 Euro.
Neben diversen Skisprung-Events gibt es dort übrigens auch den Großteil der Champions-League-Spiele zu sehen, genauso wie die italienische, spanische und französische Liga. Dazu kommen außerdem noch alle Freitags- und Sonntagsspiele der Bundesliga. Wer Fan von Basketball oder Football ist, kommt aber ebenfalls voll auf seine Kosten, denn die NBA und NFL werden auch bei DAZN im STREAM gezeigt. Wer jetzt Interesse bekommen hat, findet hier den Link zur Anmeldung.
Die Vierschanzentournee 2021/22 live sehen: So lief das Auftaktspringen in Oberstdorf
Karl Geiger stand im erbarmungslos hinabprasselnden Dauerregen, während der Siegerehrung für seinen großen Rivalen Ryoyu Kobayashi suchte der leise enttäuschte Überflieger Trost bei Ehefrau Luisa und seiner Schwester Lucia. "Es war ein schwerer Tag, der Druck war schon sehr hoch", sagte Geiger nach seinem fünften Platz beim Auftakt der Vierschanzentournee in seiner Oberstdorfer Heimat. Seine Kampfeslust fand der Skiflug-Weltmeister aber schnell wieder - den ersten deutschen Gesamtsieg seit Sven Hannawald vor 20 Jahren hat Geiger längst nicht abgeschrieben.
"Ich gehe mit einem müden, aber einem guten Gefühl", sagte der 28 Jahre alte Weltcup-Spitzenreiter, der im Vorjahr noch am Schattenberg triumphiert und an Kobayashis Stelle gestanden hatte: "Es ist alles im Grünen Bereich. Nach Oberstdorf muss man erstmal dabei sein - und das ist mir gelungen."
Bei schwierigen Bedingungen vor wegen der Corona-Pandemie erneut leeren Ränge in der 27.000-Zuschauer-Arena flog Geiger zwar am ersehnten Podest vorbei, der Rückstand auf den japanischen Topfavoriten Kobayashi beträgt aber umgerechnet nur rund dreieinhalb Meter. "Auch wenn die Sprünge besser hätten sein können - es war ein guter Tag", sagte Geiger. Und Bundestrainer Stefan Horngacher befand: "Das war das erste von vier Springen, es ist noch alles drin."
Kobayashi, Tourneesieger von 2018/19, stürmte mit einem Traumflug auf 141,0 m im zweiten Durchgang von Rang fünf zu seinem 23. Weltcupsieg, er setzte sich mit 302,0 Punkten vor den Norwegern Halvor Egner Granerud (299,2) und Robert Johansson (298,6) durch. Geiger sprang 131,5 und 131,0 m (295,9 Punkte). "Die Ausgangsposition ist immer noch gut", sagte Geiger.
Der Druck war dem sonst so coolen Skiflug-Weltmeister aber auch anzumerken: "Er ist nicht so eine feine Klinge wie sonst gesprungen", sagte Horngacher, der aber glaubt: "Karl ist die ganz große Spannung herausgesprungen und kann jetzt entspannt nach Garmisch fahren." Dort steht am Freitag die Qualifikation und am Samstag das zweite Springen an (jeweils 14.00 Uhr/ZDF und Eurosport).
Allerdings zeichnet sich bereits nach der ersten Tourneestation ab, dass Geiger der deutsche Alleinunterhalter im Kampf um eine absolute Spitzenplatzierung werden wird. Neben der Nummer eins schafften in Oberstdorf nur drei weitere DSV-Adler den Sprung in den zweiten Durchgang - sieben deutsche Springer waren am Dienstag zur Qualifikation angetreten.
Der sechsmalige Weltmeister Markus Eisenbichler sprang im Wettkampf mit einem starken zweiten Durchgang noch auf Platz sieben, liegt aber bereits mehr als 20 Punkte hinter Kobayashi zurück. "Der zweite Sprung stimmt mich positiv, es geht in die richtige Richtung", sagte Eisenbichler. Stephan Leyhe wurde Neunter, Pius Paschke kam auf Platz 26.
Ein ganz bitteres Comeback im Weltcup erlebte Team-Weltmeister Severin Freund. Der Routinier, der sich über den Continental Cup sein Tournee-Ticket erkämpft hatte, zeigte im ersten Durchgang zwar starke 124,5 m und lag auf Platz neun, wurde aber wegen eines irregulären Anzugs disqualifiziert. "Es ist sehr schade, denn der Sprung war wirklich etwas wert", sagte der 33-Jährige, der 2015 am Schattenberg triumphiert hatte.
Auch für einen anderen prominenten Springer platzten alle Hoffnungen auf eine vordere Tournee-Platzierung: Titelverteidiger Kamil Stoch aus Polen schied im ersten Durchgang deutlich aus, der 34-Jährige hat damit bereits keine Chance mehr auf seinen vierten Goldadler.
Neben Freund verpasste auch Constantin Schmid, der sein K.o.-Duell gegen den Japaner Yukiya Sato um 0,2 Punkte verlor, den zweiten Durchgang. Olympiasieger Andreas Wellinger war bereits in der Qualifikation ausgeschieden.
Quelle: SID
Skispringen, Vierschanzentournee live im TV und STREAM sehen: Die Sieger der letzten Jahre
Jahr | Sieger | Nationalität |
2020/21 | Kamil Stoch | Polen |
2019/20 | Dawid Kubacki | Polen |
2018/19 | Ryoyu Kobayashi | Japan |
2017/18 | Kamil Stoch | Polen |
2016/17 | Kamil Stoch | Polen |
2015/16 | Peter Prevc | Slowenien |
2014/15 | Stefan Kraft | Österreich |
2013/14 | Thomas Diethart | Österreich |
2012/13 | Gregor Schlierenzauer | Österreich |
2011/12 | Gregor Schlierenzauer | Österreich |
