Arsene Wenger: Gnabry-Zukunft bei Arsenal? "Bayern hat im Hintergrund manipuliert"

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Arsene Wenger ist sich sicher, dass Serge Gnabry eine Zukunft bei Arsenal gehabt hätte. Wegen den Bayern sei es aber nicht zu einem Verbleib gekommen.

Der ehemalige Arsenal-Trainer Arsene Wenger hat mit Blick auf den Abgang Serge Gnabrys Vorwürfe gegen den FC Bayern München erhoben. Der deutsche Rekordmeister habe "im Hintergrund manipuliert."

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"Wir haben uns lange darum bemüht, dass er seinen Vertrag verlängert", erklärte Wenger im Gespräch mit beIN Sports. Er ergänzte: "Ich glaube, dass Bayern im Hintergrund manipuliert hat, damit er zunächst nach Bremen und später nach München wechselt."

Arsene Wenger: Gnabry "war immer ein sehr talentierter Junge"

Zudem verriet der langjährige Gunners-Coach, dass er immer an Gnabry geglaubt habe: "Er war immer ein sehr talentierter Junge, dem es in einigen Phasen an Selbstbewusstsein mangelte. Aber wir waren immer der Meinung, mit ihm einen Spieler zu haben, der viel erreichen kann. Er kam nach einer schlechten Leihe von West Bromwich zurück, bei der sein Selbstvertrauen zerstört wurde. Ich habe versucht, ihn wieder aufzubauen, weil ich an ihn geglaubt habe."

Arsenal winger Serge Gnabry

Gnabry war 2011 als 16-Jähriger vom VfB Stuttgart in den Arsenal-Nachwuchs gewechselt. Fünf Jahre später zahlte Werder Bremen fünf Millionen Euro für die Dienste des Offensivmannes, ehe Bayern Gnabry 2017 für acht Millionen Euro von den Hanseaten loseiste.

Mittlerweile zählt der Nationalspieler zu den Leistungsträgern beim Rekordmeister und sorgte zuletzt in seiner Ex-Wahlheimat London mit einem Viererpack gegen Tottenham für Furore. Für die erste Mannschaft Arsenals kam er 18-mal zum Einsatz. 

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