Serge Aurier will Tottenham Hotspur verlassen und strebt Rückkehr zu PSG an

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Nach vier Jahren bei Tottenham Hotspur strebt Rechtsverteidiger Serge Aurier seinen Abschied aus London an. "Jeder weiß, wenn ich meinen Vertrag hätte verlängern wollen, hätte ich es schon längst getan. Ich werde es auch in den nächsten sechs Monaten nicht tun", sagte Aurier der französischen Sportzeitung L'Equipe. Der Kontrakt des Ivorers bei den Spurs läuft 2022 aus.

Da die Spurs in diesem Fall nur noch in diesem Sommer eine Ablösesumme für Aurier generieren könnten, hofft Aurier, dass der Klub ihm die Freigabe erteilt. "Ich habe das Ende eines Zyklus' erreicht und es ist Zeit, weiterzuziehen", sagte Aurier. Sein klarer Wunsch ist eine Rückkehr zu seinem früheren Klub Paris Saint-Germain.

Aurier: PSG ist mein "Herzensklub"

"Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, eines Tages zu PSG zurückkehren zu wollen. Es ist mein Herzensklub, den ich unterstütze und ich fühle mich frei, darüber zu reden", so der 28-Jährige, der zwischen 2014 und 2017 für PSG spielte. Gleichzeitig wolle er aber die Tür für andere Optionen nicht schließen.

Bei einem Wechsel zu Paris käme es vielleicht auch zur Wiedervereinigung mit Trainer Mauricio Pochettino, falls dieser trotz seiner Bitte um Freigabe in der französischen Hauptstadt bleiben sollte. Unter dem Argentinier durchlebte Aurier eine schwierige Zeit bei den Spurs, doch das sei kein Hinderungsgrund.

"Wir hatten eine gute Beziehung, trotz allem, was passiert ist", erklärt Aurier. Er habe Pochettinos Arbeit stets geschätzt. "Mir gefiel der Stil, den er spielen ließ - und so macht er es bei PSG gerade auch", meint der Ivorer, der glaubt, dass Pochettinos Wirken noch gar nicht komplett erkennbar sei. "Wir waren Monster, was die Physis betrifft. Bei PSG werden wir seine Handschrift erst nächste Saison sehen", glaubt Aurier.