Offensivspieler Nicolas Schiappacasse von Serie-A-Klub US Sassuolo ist am Donnerstag in seiner Heimat Uruguay zu einer 14-monatigen Haftstrafe wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verurteilt worden.
Der 23-Jährige war im Januar bei einer Polizeikontrolle in der Hauptstadt Montevideo mit einer 9mm-Waffe auf dem Schoss erwischt und verhaftet worden. "Es ist klar, dass er Waffen gekauft hat, mit ihnen gehandelt und sie verliehen hat", erklärte Staatsanwältin Carolina Dean.
Laut Medienberichten habe Schiappacasse bei der Polizei angegeben, dass er auf einem Weg zum Derby des Klubs Penarol gegen Nacional war und die Waffe einem Fan übergeben wollte. Seither saß der ehemalige U20-Nationalspieler in Untersuchungshaft.
Jene wird ihm nun auf seine Haftstrafe angerechnet, wobei er sechs Monate davon unter Hausarrest verbringen darf und sich regelmäßig bei der Polizei melden muss. Zudem ist es ihm wohl gestattet, sich beim Drittligisten El Tanque Sisley fitzuhalten, ansonsten darf er das Haus aber nicht verlassen.
Schiappacasse noch bis 2023 in Sassuolo unter Vertrag
"Am Anfang war er sehr deprimiert, aber er hat sich an das Leben im Gefängnis angepasst", erklärte seine Anwältin Karen Pintos. "Er ist sehr reuig und hat dies während der Anhörung jederzeit gezeigt. Er ist ein junger Bursche, der eine weitere Chance verdient hat."
Schiappacasse war im Oktober 2020 aus der Jugend von Atletico Madrid nach Sassuolo gewechselt. Sein Vertrag dort läuft noch bis 2023.


