Schalkes Hamza Mendyl: "Stevens mag es nicht, wenn man zu spät kommt"

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Nachdem Huub Stevens das Traineramt bei Schalke übernommen hatte, folgte für Hamza Mendyl die Suspendierung. Der Marokkaner nennt nun den Grund.

Hamza Mendyl vom FC Schalke 04 hat bestätigt, dass der Grund für seine Suspendierung durch Trainer Huub Stevens das wiederholte Zuspätkommen gewesen ist. "Huub Stevens mag es überhaupt nicht, wenn man zu spät kommt. Deswegen haben wir ein paar Schwierigkeiten", bekannte Mendyl nach Angaben des Westfälischen Anzeigers bei einem Fanclubtreffen in Oelde.

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Linksverteidiger Mendyl war im Sommer aus Lille nach Gelsenkirchen gekommen, machte bislang jedoch erst 16 Pflichtspiel-Einsätze für Königsblau. "In Frankreich herrscht eine andere Mentalität. Da ist es nicht so tragisch, wenn man zu spät kommt", versuchte er sich an einer Erklärung für sein Verhalten. Gleichzeitig gelobte er allerdings auch Besserung: "Ich bin erst 21, ich lerne dazu", sagte er.

Mendyl will bei Schalke bleiben und sich durchsetzen

Mendyl und Nabil Bentaleb waren von Trainer Huub Stevens zunächst in die U23 verbannt worden, in den vergangenen Wochen musste das Duo dann ganz ohne Mannschaft individuell trainieren. Ob Mendyl bei Schalke die Chance erhält, unter dem neuen Coach David Wagner einen Neuanfang zu starten, ist fraglich. Der Abwehrspieler zählt angeblich zu den Streichkandidaten im Schalke-Kader und könnte den Klub nach nur einem Jahr im Sommer bereits wieder verlassen.

Trotz des Ärgers in den vergangenen Monaten gab sich Mendyl kämpferisch: "Ich würde gerne auf Schalke bleiben. In der nächsten Saison möchte ich zeigen, was ich drauf habe", sagte er.

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