Sebastian Rudy Schalke 2018-19Getty Images

Schalke 04, News und Gerüchte: Rudy tritt nach, Todibo holte sich Rat bei Harit und Rakitic

Schalke 04 trifft in der Top-Begegnung des 19. Spieltags in der Bundesliga auf Rekordmeister Bayern München. Können die Schützlinge von David Wagner nach dem erfolgreichen Rückrundenauftakt gegen Borussia Mönchengladbach (2:0) auch in der Allianz Arena bestehen?

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Für Schlagzeilen sorgt im Vorfeld weiter die Situation im Tor der Königsblauen: Angeblich soll Markus Schubert auch nach dem Ablauf der Sperre von Ex-Kapitän Alexander Nübel die Nummer eins bleiben.

Außerdem meldet sich der ehemalige Schalker Sebastian Rudy zu Wort und Jean-Clair Todibo erklärt, wer ihm zum Wechsel nach Gelsenkirchen riet.

Was ist los auf Schalke? Tut sich im Winter etwas in Sachen Transfers? In diesem Artikel informieren wir Euch an diesem Freitag zu allem Wissenswerten über Schalke 04.

Sebastian Rudy: "Schalke hat es verpasst, mich als Spieler zu schützen"

Nationalspieler Sebastian Rudy von der TSG Hoffenheim hat seinen früheren Klub Schalke 04 und den damaligen Trainer Domenico Tedesco scharf kritisiert. "Auf Schalke waren plötzlich andere Tugenden von mir gefragt. Man hat versucht, mich zu einem anderen Spieler zu machen", sagte Rudy bei t-online.de . Dabei habe es doch "klar sein" müssen, "dass es zu spät ist, mich mit meinen 29 Jahren umzuformen." 

Er habe sich stattdessen gefühlt, als sei er in der für Schalke schwierigen Saison 2018/19 "zum Gesicht der Krise auserkoren worden", so Rudy weiter: "Da hat Schalke es verpasst, mich als Spieler zu schützen."

Nach nur einer Spielzeit war Rudy deshalb zunächst auf Leihbasis zu seinem ehemaligen Klub TSG Hoffenheim zurückgekehrt und gehörte nach einer soliden Hinrunde zuletzt sogar wieder zum Kader der Nationalmannschaft.

Sebastian Rudy Schalke 2018-19Getty Images

FC Schalke 04: Schubert soll angeblich trotz Ablauf der Nübel-Sperre die Nummer eins bleiben

Markus Schubert soll auch nach Ablauf der Sperre von Konkurrent Alexander Nübel offenbar weiter die Nummer eins des FC Schalke 04 sein. Das berichtet die  Bild -Zeitung unter Berufung auf eigene Informationen.

Demnach wolle man bei den Königsblauen an Schubert als Stammtorhüter festhalten, sollte sich dieser im Spiel gegen den FC Bayern München keinen groben Fehler erlauben.

Der bisherige Stammkeeper Nübel wurde vom DFB-Sportgericht im Dezember nach einem Brutalo-Foul an Frankfurts Mijat Gacinovic für vier Spiele gesperrt. Eine Woche nach dem Spiel der Knappen in München wäre Nübel zwar wieder spielberechtigt, allerdings hat sein ablösefreier Wechsel im Sommer zum deutschen Rekordmeister, der in der Winterpause publik gemacht wurde, die Situation auf Schalke offenbar zu Schuberts Gunsten verändert.

Alexander Nübel Schalke 04 2019Getty Images

Vor Transfer zu Schalke: Todibo sprach mit Harit und Rakitic

Jean-Clair Todibo hat verraten, welche Spieler ihn von einem vorübergehenden Wechsel vom FC Barcelona zum FC Schalke 04 überzeugt haben. Außerdem sprach der 20-Jährige über das Training mit Superstar Lionel Messi.

"Ich habe viel gelernt, ihm auch ein paar Bälle geklaut", sagte Todibo der Bild über die Einheiten mit dem Argentinier: "Aber gegen Messi wird vorsichtig verteidigt, keiner will ihn verletzen."

Todibo ist bis zum Saisonende an Schalke ausgeliehen. Anschließend könnte er von den Königsblauen für 25 Millionen Euro Ablöse fest verpflichtet werden.

Überzeugt von dem Schritt zu S04 haben ihn dabei vor allem zwei Spieler: "Ich habe mit Amine Harit telefoniert. Wie sehr er von Schalke schwärmt, hat mich beeinflusst. In Barcelona informierte ich mich bei Ivan Rakitic über Königsblau."

JEAN-CLAIR TODIBO BARCELONAGetty Images

Schalke 04: Benito Raman droht gegen Bayern München auszufallen

Schalke 04 muss im Top-Spiel der Bundesliga bei Rekordmeister Bayern München am Samstag womöglich auf Angreifer Benito Raman verzichten. Der Belgier wird seit Tagen von einem grippalen Infekt geplagt und fehlte auch am Donnerstag beim Training der Blauen.

Erster Ersatzkandidat für den zuletzt formstarken Raman ist gemäß Ruhrnachrichten Flügelflitzer Rabbi Matondo.

Ex-Schalke-Manager Christian Heidel wehrt sich gegen Vorwüfe von Alexander Nübels Berater

Der frühere Schalker Manager Christian Heidel hat Vorwürfe von Alexander Nübels Berater Stefan Backs zurückgewiesen, wonach der Verein Schuld habe am ablösefreien Wechsel des Torwarts zum FC Bayern München. Nübel wird S04 im Sommer 2020 verlassen und sich dem Rekordmeister anschließen. Nach der Bekanntgabe des Wechsels hatte es öffentliche Kritik am Schritt Nübels gegeben, sich hinter Manuel Neuer erst einmal auf die Bank zu setzen. Nicht nachvollziehbar war für viele zudem, warum Königsblau den Vertrag mit dem 23-Jährigen nicht schon längst verlängert hatte.

Backs hatte in dieser Frage Heidel den Schwarzen Peter zugeschoben. "Ich habe zwei Mal bei ihm angerufen, er hat sich daraufhin nicht zurückgemeldet", erklärte der Berater gegenüber  11Freunde . "Heidel hat in Bezug auf Alex überhaupt nichts unternommen, Ende Februar hat er den Verein verlassen."

Diesen Vorwurf will Heidel so nicht stehenlassen. Er habe "im November und Dezember 2018 fast täglichen Kontakt mit Stefan Backs" gehabt, betonte Heidel bei  Sport1 . Dabei habe es sich um einen Beraterstreit von Schalke-Keeper Ralf Fährmann gehandelt, der ebenfalls von Backs vertreten wird.

Eine Ausleihe Nübels, der im Dezember 2018 noch zweiter Mann hinter Fährmann war, habe er abgelehnt, sagte Heidel. Mit Backs habe man abgesprochen, erst einmal "das erste Drittel der Rückrunde 2018/2019" abzuwarten: Sollte Nübel Fährmann verdrängen, habe man dann über eine Verlängerung des Kontrakts verhandeln wollen. In der Rückrunde verdrängte Nübel tatsächlich seinen Vordermann und wurde Stammkeeper auf Schalke. Zu den abgesprochenen Verhandlungen zwischen Heidel und Backs kam es jedoch nicht, weil Heidel sich von den Knappen verabschiedete: "Ich konnte diese Verhandlungen dementsprechend gar nicht mehr führen."

Für ihn steckt hinter Backs' Vorwürfen lediglich der Versuch, Nübels ramponiertes Image aufzupolieren: "Dass der Wechsel jetzt vom Berater irgendwie begründet werden muss, nachdem er öffentlich in die Kritik gekommen ist, ist verständlich."

Christian Heidel Schalke 04

Michael Gregoritsch blüht bei Schalke 04 auf: Die Chemie stimmt wieder

Als ein Comeback, einen Neustart, ja gar eine Explosion könnte man Gregoritschs Debüt für den Schalke 04 bezeichnen. Für seinen Vater war es lediglich "eine Wiedergabe dessen, was der Michael in den letzten Wochen bei Schalke erlebt hat".

Das hat mehrere Gründe. Zum einen trifft Gregoritsch in Gelsenkirchen auf bekannte Gesichter. Seine Kumpel Guido Burgstaller und Alessandro Schöpf, der österreichische Ersatztorhüter Michael Langer sowie Athletiktrainer Klaus Luisser, ein Freund der Familie, erleichtern seinen Einstieg bei Schalke.

Der größte Faktor ist jedoch David Wagner. Gregoritsch versteht sich gut mit seinem neuen Chef, hatte schon nach dem ersten Gespräch ein gutes Gefühl. "Der Trainer schenkt ihm Vertrauen. Das ist enorm wichtig für einen Kreativspieler wie Michael", erklärt Werner Gregoritsch im Gespräch mit  Goal  und  SPOX . Ihm "imponiert" der menschliche Umgang bei Schalke.

Hier geht's zum kompletten Hintergrundtext

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