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News, Transfers und Gerüchte zu Schalke 04: Jochen Schneider wird Nachfolger, Nachfolge von Christian Heidel geklärt

17:10 MEZ 26.02.19
GER ONLY Jochen Schneider 2014
Jochen Schneider wird neuer Sportvorstand von Schalke 04. Der 49-Jährige kommt von RB Leipzig und tritt die Nachfolge von Christian Heidel an.

Schalke 04 steckt sportlich im Dauertief, das 0:3 in der Bundesliga bei Mainz 05 am Wochenende bedeutete einen neuerlichen Tiefpunkt in der schwächsten Saison seit vielen Jahren.

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Ex-Teammanager Erik Stoffelshaus erinnert sich an bessere Zeiten, als mit Ivan Rakitic und Manuel Neuer spätere Welt-Stars in Reihen der Königsblauen standen.

In diesem Artikel gibt es alle News, Transfers und Gerüchte rund um den FC Schalke 04 an diesem Dienstag!


Offiziell: Jochen Schneider beerbt Christian Heidel als Sportvorstand bei Schalke 04


Bundesligist Schalke 04 ist auf der Suche nach einem Nachfolger von Christian Heidel fündig geworden. Jochen Schneider wird überraschend neuer Sportvorstand bei den Königsblauen. Ein entsprechender Vorschlag des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies stieß in dem Gremium am Dienstag auf allgemeine Zustimmung. Das gaben die Königsblauen bekannt. Der 48-Jährige Schneider soll einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 erhalten.

Schneider ist derzeit Leiter Sport und Internationalisierung beim Ligarivalen RB Leipzig. Er wird am Dienstag nächster Woche offiziell vorgestellt. Zu seinen ersten Aufgaben wird es nun gehören, einen neuen Sportdirektor zu benennen.

"Wir haben für die Besetzung des Sportvorstandes ein klares Profil formuliert: einen erfahrenen Fußballfachmann, der über ein erstklassiges Netzwerk im nationalen und internationalen Profifußball verfügt und in den letzten Jahren mit Erfolg moderne Konzepte verfolgt. Jochen Schneider erfüllt alle diese Anforderungen", sagte Tönnies.

Schneider bezeichnete die Aufgabe als "große Ehre" und "eine Riesenherausforderung". Schalke verfüge "über eine ganz besondere Strahlkraft, die weit über das Ruhrgebiet und Deutschland hinausreicht", sagte Schneider und fügte an: "Aus der aktuellen Situation ergibt sich, dass viel Arbeit auf uns alle wartet. Aber ich freue mich darauf, diese gemeinsam auf Schalke anzugehen."

Heidel hatte seinen Rücktritt beim kriselnden Vizemeister spätestens zum Saisonende erklärt. Schalke liegt nach 23 Spielen mit 23 Punkten in der Bundesliga nur auf Rang 14.


Stoffelshaus: "Rakitic hatte keine altersgemäße Persönlichkeit"


Erik Stoffelshaus arbeitete früher bei Schalke, war unter anderem für den Transfer von Ivan Rakitic mitverantwortlich und begegnete schon ganz früh Manuel Neuer. Im Interview sprach er darüber .


Matthäus rät Schalke: Neuaufbau mit Identifikationsfiguren


Laut Sky -Experte Lothar Matthäus braucht Schalke 04 Identifikationsfiguren, um die nötige "Neuausrichtung" in die Wege zu leiten. "Michael Reschke soll als Sportvorstand im Gespräch sein. Jonas Boldt wäre als Kaderplaner oder Sportdirektor für mich gut nachvollziehbar. Dass sich beide kennen und bereits in Leverkusen erfolgreich zusammen gearbeitet haben, kann ein großer Vorteil sein und leuchtet mir ein", schrieb Matthäus in seiner wöchentlichen Kolumne 'So sehe ich das' auf skysport.de.

Er ergänzte: "Nichtdestotrotz fände ich eine Lösung mit Boldt und Horst Heldt vielversprechender. Ich bin dafür, dass Menschen den Verein führen, die sich mit ihm identifizieren, ihn kennen und wissen, wie er tickt. Heldt war vielleicht der zweitbeste Manager nach Rudi Assauer, den Schalke 04 gehabt hat. Er war und kann wieder das Gesicht dieses großen Clubs werden."

Der Rekordnationalspieler meint, "dass sie bei Schalke aber kein neues Buch schreiben müssen, sondern ihre Historie pflegen sollten. Dieser Verein lebt wie kaum ein anderer von seinen Gesichtern, Idolen und Identifikationsfiguren: Huub Stevens, Heldt, Assauer, Marc Wilmots, Olaf Thon, Mike Büskens, Klaus Fischer."


Steffen Freund rät Schalke 04 zu Huub Stevens und einem Ex-Profi


Der frühere Nationalspieler Steffen Freund (49) hat Schalke 04 bei der Suche nach dem Nachfolger für Sportvorstand Christian Heidel von einer Verpflichtung der kolportierten Jonas Boldt und Michael Reschke abgeraten. "Reschke und Boldt werden entlassen, weil man sich für ehemalige Spieler entschieden hat, Hitzlsperger und eben Rolfes. Da bin ich der Meinung, dass sollte Schalke auch unbedingt tun", sagte Freund in der Sendung "100 Prozent Bundesliga – Fußball bei Nitro".

Der frühere Schalker Freund sieht beim Revierklub ausreichend Kandidaten, die diese Position bekleiden könnten. "Huub Stevens im Aufsichtsrat, man hat also den Legendentrainer, der könnte Vorstand sein. Dann hat man mit (Marc) Wilmots, (Mike) Büskens, (Ingo) Anderbrügge ehemalige Spieler, die Fußballlehrer sind und genau das verstehen, was Michael Reschke und Jonas Boldt nicht verstehen. Nämlich, was passiert auf dem Platz und warum macht der Trainer jetzt diese Auswechslung", sagte Freund.


Gerald Asamoah kritisiert Schalke-Stars


Ex-Schalke-Star Gerald Asamoah sucht die Schuld für die sportliche Misere auf Schalke nicht nur bei der sportlichen Leitung. Er nimmt auch die Spieler in die Pflicht. Der ehemalige Nationalspieler schrieb im kicker : "Die Körpersprache mancher Spieler, speziell gegen Mainz, fand ich zum Teil erschreckend.“

Auch deshalb hofft Asamoah, dass der mittlerweile umstrittene Trainer Domenico Tedesco nicht entlassen wird: "Ich wünsche mir, dass er auf Schalke weiterarbeiten kann und es schafft, die Kehrtwende herbeizuführen."


Schalke 04: Heidel räumte erst sein Büro und informierte dann Tönnies


Die Bild berichtet, Schalkes scheidender Sportvorstand Christian Heidel habe Ende der vergangenen Woche zunächst sein Büro geräumt und anschließend erst Aufsichtsratschef Clemens Tönnies von seinem Abschied unterrichtet.

Heidel habe nach der 0:3-Niederlage in Mainz am Samstag auch nicht den Heimweg mit der Mannschaft nach Gelsenkirchen angetreten, sondern sei in Mainz geblieben.


S04: Boldt traut sich wohl auch Rolle als Sportvorstand zu


Bei den Spekulationen über die Nachfolge des spätestens am Saisonende scheidenden Schalker Sportdirektors Christian Heidel wird der Name Jonas Boldt ganz heiß gehandelt.

Eine Option scheint zu sein, dass Boldt eine Doppelspitze mit dem vor kurzem beim VfB Stuttgart entlassenen Michael Reschke bildet - und dabei traut sich Boldt offenbar auch zu, die erste Geige zu spielen.

Das berichtet zumindest Sport1 . Demnach traut sich der 37-Jährige zu, den Posten als Sportvorstand bei S04, sprich in vorderster Reihe, zu übernehmen.


Heidel-Beben beim FC Schalke 04: So geht es weiter


Die Familienfotos auf dem Schreibtisch in seinem Büro sollen bereits verschwunden sein. Christian Heidel war auch in dieser Hinsicht konsequent, nachdem der Sportvorstand des FC Schalke 04 am Montag vergangener Woche dem mächtigen Aufsichtsratschef Clemens Tönnies eröffnet hat, aus seinem bis zum 30. Juni 2020 datieren Vertrag vorzeitig auszusteigen. Spätestens am Saisonende ist für ihn Schicht auf Schalke.

"Wenn ich das Problem bin für die Unruhe, dann muss ich einfach reagieren." Es war einer der zentralen Sätze, die der 55-Jährige am Samstagnachmittag sprach. Keine Kamera, kein Mikrofon ließ Heidel in der Mainzer Arena aus, deren Bau er auf einer Ackerfläche am Europakreisel vor einem Jahrzehnt initiiert hat. Ihm war dieser Zusammenhang zwar einerseits "richtig unangenehm", andererseits passte diese Pointe zu einem gerne etwas hemdsärmelig auftretenden Typen, der sich seinen persönlichen Rückzugsort ("meine Dependance") in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt, seiner Heimat- und Geburtsstadt, immer bewahrt hat.

FC Schalke 04: Gerüchte um Jonas Boldt und Klaus Allofs

Das Wochenende verbrachte er dann auch in seiner Mainzer Wohnung im Winterhafen und nicht in Gelsenkirchen, wo er zwar die Geschäfte weiterführen, aber keine Weichenstellungen mehr vornehmen soll. Wer aber wird der neue starke Mann? Zur Personalie Jonas Boldt, nach seinem Abgang bei Bayer Leverkusen verfügbar und auch von Tönnies geschätzt, äußerte sich Heidel wie folgt: "Ich schätze ihn sehr. Wenn man mich um meine Meinung fragt, werde ich die sagen. Aber ich werde nicht darüber entscheiden, wer mein Nachfolger wird."

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