Der zweite Spieltag der Saison 2018/19 hält in der 2. Bundesliga ein Duell der Gegensätze bereit: Am Sonntag empfängt der SV Sandhausen den Hamburger SV. Ab 13.30 Uhr rollt der Ball im BWT-Stadion am Hardtwald.
Und die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein. Auf der einen Seite der Gastgeber, der sich seit 2012 mit bescheidenen Mitteln in Deutschlands zweithöchster Spielklasse hält. Auf der anderen Seite der gefallene Traditionsverein aus der Hansestadt, für den alles andere als der direkte Wiederaufstieg ins Fußball-Oberhaus einer Katastrophe gleichkäme. Während die beschauliche Gemeinde Sandhausen offiziell 14.935 Einwohner zählt, beherbergte das Hamburger Volksparkstadion zum verpatzten Saisonauftakt (0:3 gegen Holstein Kiel) fast das Vierfache an Zuschauern. Im Anschluss an den ersten Bundesliga-Abstieg der eigenen Vereinsgeschichte erfuhr der HSV große Solidarität, allein während der Sommerpause meldeten sich 7500 neue Mitglieder an, die Gesamtzahl stieg auf 84.237. Angesichts dieser Bilanz wirkt der SVS, der insgesamt 1012 Mitglieder vorweisen kann, bei allem Respekt eher wie ein besserer Dorf-Verein.
In die Spielzeit starteten jedoch beide Teams gleich - nämlich mit einer Niederlage. Die Rothosen von Trainer Christian Titz verloren nach einer anständigen ersten Halbzeit gegen mutige Kieler völlig den Faden. Am Ende stand es 0:3 aus Hamburger Sicht und die „Abstiegseuphorie“ in der Hansestadt erlitt einen ersten Dämpfer. Sandhausen ging seinerseits auswärts bei der SpVgg Greuther Fürth zwar zunächst dank eines spektakulären Halbvolleys von Verteidiger Philipp Klingmann in Führung. In der Schlussphase handelten sie sich allerdings noch eine 1:3-Niederlage ein, binnen elf Minuten schoss Fürth gegen nachlässig verteidigende Sandhäuser den Endstand heraus. Momentan finden sich sowohl der SVS (Platz 16) als auch der HSV (18.) auf einem Abstiegsrang wieder. Somit haben beide Mannschaften dasselbe Ziel vor Augen: Wiedergutmachung betreiben und die ersten Zähler der Saison einfahren!
Wir informieren Euch darüber, wo das Spiel am Sonntag im LIVE-STREAM und TV übertragen wird, mit welchen Aufstellungen beide Klubs in die Partie gehen und mit welchen Transfers Sandhausen und der HSV im Sommer ihre Kader verstärkt haben.
Sandhausen gegen HSV: Alle Infos zum 2. Spieltag in der 2. Bundesliga
| Spiel |
SV Sandhausen vs. Hamburger SV |
|---|---|
| Datum |
Sonntag, 12. August 2018, 13.30 Uhr |
| Ort |
BWT-Stadion am Hardtwald, Sandhausen |
| Zuschauer |
15.414 Plätze |
Sandhausen gegen HSV live im TV
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich nichts geändert: Die Livespiele der 2. Bundesliga sind im TV weiterhin exklusiv bei Sky zu sehen. Auch für die Spielzeit 2018/19 hat sich der Bezahlsender die Rechte gesichert, als alleiniger Anbieter alle Partien der Zweiten Liga live im Fernsehen zu übertragen.
Ab 13.15 Uhr gehen die Kollegen am kommenden Sonntag auf Sendung. Die Viertelstunde Vorlaufzeit bis zum Anpfiff nutzen sie dafür, die Fans auf das Match einzustimmen. Kommentator Holger Pfandt wird anschließend durch die 90 Spielminuten führen.
Sandhausen gegen HSV im LIVE-STREAM
Für alle, die nicht vor dem Fernseher sitzen können, bietet der LIVE-STREAM von Sky eine komfortable Alternative. Denn zusätzlich zur Übertragung im TV können Abonnenten des Pay-TV-Anbieters aus Unterföhring über Sky Go live mitfiebern.
Das Angebot ist für alle Sky-Kunden kostenlos nutzbar. Die entsprechenden Apps für Smartphones oder Tablets, die sich jeder im Google-Play-Store oder in Apples iStore herunterladen kann, garantieren ein uneingeschränktes Live-Erlebnis auch unterwegs. Einzige Voraussetzung ist ein mobiles Endgerät, das über einen Internetzugang verfügt.
GettySandhausen gegen HSV im LIVE-TICKER
Keine Lust, Geld auszugeben für Pay-TV-Abos oder keine Möglichkeit, das Duell zwischen Sandhausen und dem HSV live im TV oder im LIVE-STREAM zu sehen? Kein Problem: Der LIVE-TICKER von GOAL sorgt für Abhilfe!
Wir bieten Euch wie zu allen Partien der 2. Bundesliga selbstverständlich ebenfalls für die Begegnung zwischen dem SV Sandhausen und dem Hamburger SV einen Ticker. Egal ob strittige Schiedsrichterentscheidungen, Großchancen oder Tore - unser Ticker hält Euch permanent auf dem Laufenden. Abgerundet wird das Angebot mit zahlreichen aufschlussreichen Fakten und Statistiken zum Geschehen auf dem Rasen zwischen dem SVS und dem HSV. So verpasst Ihr keine wichtige Aktion!
Sandhausen gegen HSV: Die Aufstellungen
Aufstellung Sandhausen:
Im Vergleich zur Vorwoche beim 1:3 in Fürth setzt Trainer Kenan Kocak in der Defensivreihe auf Paqarada anstelle von Markus Karl.
Zudem rückt Kapitän Stefan Kulovits wieder in die Mittelfeldreihe neben Dennis Linsmayer. Auch gegen den Bundesliga-Absteiger vertraut Kocak auf Rurik Gislason, der mit Island bei der WM war.
Schuhen - Kister, Zhirov, Paqarada, Klingmann, Müller - Linsmayer, Kulovits, K. Behrens - Schleusener, Gislason
Aufstellung HSV:
Nach der deftigen 0:3-Packung zuhause gegen Kiel war es fast logisch, dass Trainer Christian Titz etwas verändern muss. Allerdings sind es nur zwei Positionen, auf denen Titz neues Personal aufs Feld schickt.
Im Tor und in der Viererkette ändert sich nichts, vor der Abwehr soll dagegen Neuzugang Orel Mangala anstelle von Steinmann abräumen. Zudem ersetzt Jairo Samperio Tatsuya Ito auf dem Flügel.
Pollersbeck - Sakai, van Drongelen, Bates, Douglas Santos - Mangala - Narey, Janjicic, Holtby, Jairo Samperio - Lasogga
Die wichtigsten Sommertransfers von Sandhausen
Das aktuelle Transferfenster hat ordentlich Bewegung in den Kader des SVS gebracht. Trainer Kenan Kocak musste ganze zwölf Spieler verabschieden - im Gegenzug durfte der 37 Jahre alte Fußballlehrer jedoch auch elf Neuzugänge begrüßen.
Mit Felix Müller, Aleksandr Zhirov und Angreifer Fabian Schleusner schafften es am ersten Spieltag im Sportprak Ronhof immerhin drei Neue in die Startelf des SVS. Goal fasst die wichtigsten Zu- und Abgänge des SV Sandhausen zusammen.
Zugänge des SVS |
Abgänge des SVS |
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Felix Müller (Würzburger Kickers) | Manuel Stiefler (Karlsruher SC) |
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Aleksandr Zhirov (Enisey Krasnoyarsk/ RUS) | Ali Ibrahimaj (KFC Uerdingen) |
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Fabian Schleusener (SC Freiburg) | Richard Sukuta-Pasu (MSV Duisburg) |
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Karim Guede (SC Freiburg) | Damian Roßbach (Karlsruher SC) |
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Jesper Verlaat (Werder Bremen II) | Julian-Maurice Derstroff (Jahn Regensburg) |
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Florian Hansch (Chemnitzer FC) | Jose Pierre Vunguidica (1. FC Saarbrücken) |
Die wichtigsten Sommertransfers des HSV
Personell hat sich auch beim Hamburger SV in den zurückliegenden Monaten einiges getan. Der Abstieg aus der Bundesliga zwang die Norddeutschen zu einem Sparkurs.
Welche Spieler dem Rotstift zum Opfer fielen und den Verein verlassen mussten seht Ihr hier genauso wie die Akteure, die die neu zusammengestellte Hamburger Führungsriege um Präsident Bernd Hoffmann und Sportvorstand Ralf Becker als Ersatz verpflichtet haben.
HSV
Zugänge des HSV |
Abgänge des HSV |
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Orel Mangala (VfB Stuttgart) | Walace (Hannover 96) |
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David Bates (Glasgow Rangers) | Luca Waldschmidt (SC Freiburg) |
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Christoph Moritz (1. FC Kaiserslautern) | Andre Hahn (FC Augsburg) |
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Jairo Samperio (1. FSV Mainz 05) | Bobby Wood (Hannover 96) |
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Khaled Narey (Greuther Fürth) | Nicolai Müller (Eintracht Frankfurt) |
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Pierre-Michel Lasogga (Leeds United - Rückkehr nach Leihe) | Alen Halilovic (AC Mailand) |
| Leo Lacroix (AS St. Etienne) |
Sandhausen gegen HSV: Die Opta-Fakten
- Erstmals seit 2012 gibt es schon am 2. Spieltag in der 2. Bundesliga ein Duell zwischen zwei Mannschaften, die auf den letzten drei Tabellenplätzen stehen. Seinerzeit waren es der MSV Duisburg und Jahn Regensburg, die am Saisonende auch tatsächlich beide abstiegen.
- Der SV Sandhausen verlor keines seiner vergangenen fünf Spiele, wenn es gegen Teams ging, die in der Vorsaison noch im Oberhaus vertreten waren (zwei Siege, drei Remis).
- Von allen Bundesliga-Absteigern in der Geschichte der eingleisigen 2. Liga schafften nur Bayer Uerdingen (1993/94) und Arminia Bielefeld (2003/04) trotz einer Auftaktniederlage noch den direkten Wiederaufstieg.
