Robert Lewandowski vom FC Bayern: Andre Silva und Erling Haaland als potenzielle Nachfolger

Robert Lewandowski steht noch bis 2023 in München unter Vertrag. Als sein Nachfolger kommen aus seiner Sicht zwei Bundesliga-Stürmer in Frage.

Auf der Suche nach einem Nachfolger für ihn, sollte er den FC Bayern München mit Vertragsende 2023 verlassen, hat Robert Lewandowski den FCB-Verantwortlichen den Blick nach Frankfurt und Dortmund empfohlen. Zuvor will er aber mit dem FC Bayern in Katar Fußballgeschichte schreiben und den sechsten Titel abstauben. Das betonte der Weltfußballer am Dienstag auf der Pressekonferenz vor dem Finale der Klub-WM gegen Tigres am Donnerstag.

"Da müssen wir noch ein paar Jahre warten, noch ist das zu früh. Es gibt aber auch in der Bundesliga drei oder vier richtig gute Stürmer, wenn wir nach Frankfurt oder zur Borussia schauen", sagte Lewandowski, angesprochen auf mögliche Nachfolger, und sprach damit von SGE-Top-Torjäger Andre Silva (17 Saisontore) und Erling Haaland (14 Saisontore).

Lewandowski will Geschichte schreiben

Einen möglichen Finalsieg bei der Klub-WM bezeichnete der Pole als "Kirsche auf der Torte". Die Bayern können in Katar mit dem sechsten Titelgewinn "Fußballgeschichte schreiben", wie es Lewandowski formulierte. Das Sextuple war zuvor im europäischen Klub-Fußball nur dem FC Barcelona 2009 geglückt.

Dass er und seine Teamkollegen in Katar endlich wieder vor Zuschauern spielen dürfen, bezeichnete der 32-Jährige zwar als "schönen Moment", vergleichbar mit der Atmosphäre in vollen Bundesliga- oder Champions-League-Stadien sei dies jedoch nicht.

Trotz seiner wieder einmal herausragenden Torquote in der Bundesliga denke er zudem aktuell überhaupt nicht an die magische Rekordmarke von Gerd Müller, der in der Saison 1971/72 40 Tore erzielte. "In dieser Saison mit der großen Belastung gibt es andere wichtige Sachen. Wenn ich noch ein paar mehr Tore schieße, denke ich vielleicht mal daran", sagte Lewandowski, der aktuell nach 20 Spieltagen bei 24 Toren steht.

Außerdem erklärte der polnische Nationalspieler, dass man der Mannschaft trotz der Dominanz im Halbfinale gegen Al Ahly die Strapazen der chaotischen Anreise mit einem Sieben-Stunden-Aufenthalt am Berliner Flughafen angemerkt habe: "Wir haben es in der zweiten Halbzeit gemerkt, die Beine waren schwer. Wir hatten das Spiel dennoch unter Kontrolle. Im Finale müssen wir zeigen, dass wir besser sind. Wir spielen noch nicht unseren besten Fußball", stellte Lewandowski fest.

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