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Angeblicher Rassismus-Vorfall: FC Valencia verweigert gegen Cadiz Spielfortsetzung

Im Duell der beiden spanischen Erstligisten FC Cadiz und dem FC Valencia hat es am Sonntagabend allem Anschein nach einen rassistischen Vorfall gegeben. In der Folge einer Szene, die sich ab der 29. Minute ereignete, verließen die Spieler des FC Valencia zunächst den Platz, ehe der betroffene Mouctar Diakhaby (24) schließlich ausgewechselt und das Spiel fortgesetzt wurde.

Valencia-Verteidiger Diakhaby soll in der 29. Minute von Gegenspieler Juan Cala nach einem Freistoß der Hausherren beleidigt worden sein. Im Anschluss daran lief der 24-Jährige zu besagtem Cala und stellte ihn zur Rede. Dafür sah der Valencia-Profi dann sogar die Gelbe Karte. 

FC Valencia: Spieler verweigern nach Rassismus-Vorfall das Weiterspielen

Die Folge der ganzen Szenerie war dann eine Spielunterbrechung, nachdem die Spieler der Fledermäuse geschlossen den Platz verließen und sich weigerten, weiterzuspielen. Beim Verlassen des Platzes deutete Valencia-Mitspieler Gabriel Paulista an, dass es sich um die Bezeichnung "Black shit" gehandelt haben soll.

Erst nach 25 Minuten hatte man sich in Reihen Valencias geeinigt, weiterzumachen. Diakhaby blieb allerdings in der Kabine, er wurde durch Hugo Guillamon ersetzt. Nach Angaben Valencias kehrte die Mannschaft erst nach Diakhabys Aufforderung auf den Platz zurück. 

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