Antonio Rüdiger FC ChelseaGetty Images

Rangnicks Kontakte könnten wohl Schlüssel für Rüdiger-Transfer zu Manchester United werden

Trainer Ralf Rangnick von Manchester United hat wohl ein Ass im Ärmel, um Chelseas Antonio Rüdiger ins Old Trafford zu holen. Der 63-Jährige soll nach Informationen der Bild eng mit den Agenten des Verteidigers sowie seinem Halbbruder Sahr Senesie zusammenarbeiten. Dieser wäre bereit, mit United zu verhandeln, um seinem Halbbruder ein lukratives Angebot zu machen.

Manchester United ist einer von vielen Klubs, die an Rüdiger interessiert sind. Sowohl Bayern München, Paris Saint-Germain als auch Real Madrid haben demnach Interesse an dem 28-Jährigen angemeldet. Letztere zeigten sich nach Informationen von GOAL und SPOX zuletzt sogar optimistisch, Rüdiger im kommenden Sommer ablösefrei unter Vertrag nehmen zu können. Die Königlichen legten bereits ein Angebot über 8,5 Millionen Euro Jahresverdienst bei Rüdigers Entourage vor.

Tuchel will Rüdiger halten

Auf der anderen Seite ist Chelsea-Coach Thomas Tuchel sehr daran interessiert, Rüdiger an der Stamford Bridge zu halten. Dieser hat in der laufenden Saison 15 Spiele in der Premier League bestritten und dabei zwei Tore erzielt.

Doch der Vertrag des deutschen Nationalspielers läuft 2022 aus - und er verlangt mehr als die 160.000 Pfund - umgerechnet rund 190.000 Euro - pro Woche, die Chelsea ihm bieten soll. Er möchte stattdessen angeblich ein Wochengehalt von 230.000 bis 290.000 Pfund.

Rüdiger: "Er hat eine große Rolle gespielt"

Kürzlich gab er zu, dass ein Abschied in der jüngeren Vergangenheit bereits Thema war. "Ja, ich war kurz davor, den Verein zu verlassen, so wie die Dinge für mich, aber auch für die Mannschaft liefen", sagte Rüdiger gegenüber Sky Sports und erklärte weiter: "Aber dann kam Thomas Tuchel und der Rest ist Geschichte. Er hat eine neue Tür geöffnet...er hat eine große Rolle gespielt."

Tuchel zeigte sich vor dem Spiel gegen Everton am Donnerstag optimistisch, seinen Spieler halten zu können: "Wir sind mit Geduld bei der Sache. Aber wir sind auch zuversichtlich und haben Vertrauen in die Beziehung zwischen den Spielern und dem Verein. Natürlich ist es ihr Recht, jetzt etwas zu tun, aber es ist auch ihr Recht, bei uns zu bleiben und ein Teil der Zukunft von Chelsea zu sein."

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