Innenverteidiger Adil Rami vom portugiesischen Erstligisten Boavista Porto hat bei RMC von den beiden Superstars Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) und Lionel Messi (FC Barcelona geschwärmt.
"Bei Lionel Messi hatte ich auf dem Spielfeld das Gefühl, dass ich nichts gegen ihn tun kann. Man kann ihn nicht verteidigen, er spielt immer den richtigen Pass. Das ist ein Geschenk", sagte er dem französischen Radiosender, für den er aktuell als Experte tätig ist.
An Ronaldo beeindrucke ihn vor allem die Arbeit, die der Portugiese in seine Karriere steckt. "Das erste Mal, als ich ihn sah, bin ich gerade von Frejus zu Lille gewechselt [2006, Anm. d. Red.]. Damals spielten sie in der Champions League. Ich sah ihn und dachte mir: 'Der ist dick!'", führte der 34-Jährige aus: "Einige Zeit später traf ich ihn mit Valencia in LaLiga wieder. Er war eine Maschine." Rami sei schockiert gewesen, "wie robust er war. Er hatte nicht ein Gramm Fett am Körper!"
Die ersten Aufeinandertreffen mit dem heutigen Juve-Star haben Rami ein wenig unter Druck gesetzt: "Mein damaliger Trainer Unai Emery sagte mir, ich solle ihm keinen Platz lassen, fest auf den Beinen stehen und ihn decken, denn wenn er schießt, ist es wie bei Olive und Tom [französische Variante von Captain Tsubasa, Anm. d. Red.]"
GettyQuelle: Getty ImagesRami über Trikotsammlung: "Könnte mir eine Villa in Los Angeles kaufen"
Aus den Duellen gegen die beiden Ausnahmekönner besitzt der französische Weltmeister von 2018 noch jede Menge Andenken. "Mit all den Messi- und Ronaldo-Trikots, die ich habe, könnte ich mir eine Villa in Los Angeles kaufen", sagte Rami.
Dabei sei er beeindruckt davon gewesen, wie offen Ronaldo einem Trikottausch gegenüberstand. "Das erste Mal, als ich ihn frage, stimmte er problemlos zu. Beim nächsten Spiel fragte ich ihn erneut und er gab mir wieder sein Trikot. Er war stets sehr respektvoll und bekam auch mein Trikot", erinnerte sich der Abwehrspieler.
Einst gewann Ramis Valencia gegen Ronaldos Real Madrid und er wagte erneut den Versuch. "Ich fragte ihn während des Spiels nach dem Trikot. Er lachte und fragte mich, wie viele ich denn hätte, aber er stimmte dennoch zu", verriet Rami.
Am Ende sei Ronaldo jedoch genervt aus der Umkleidekabine gekommen, weshalb Rami von einer weiteren Nachfrage absah. "Er rief mich zu sich, zog sein Trikot aus und wartete bis ich ihm meins gab. Dann wünschte er mir viel Glück. Ganz große Klasse!", schwärmte der Rechtsfuß.


