Guinea unrestGetty

Nach Putschversuch: FIFA sagt WM-Qualifikations-Spiel zwischen Guinea und Marokko ab

Nach dem mutmaßlichen Putschversuch in Guineas Hauptstadt Conakry hat der Fußball-Weltverband FIFA das für Montag angesetzte WM-Qualifikationsspiel zwischen Guinea und Marokko abgesagt. 

Das Team Marokkos, das zu diesem Zeitpunkt in Conakry aufhielt, befand sich laut der französischen Nachrichtenagentur AFP in Sicherheit. Zur Nationalmannschaft Marokkos zählt auch Aymen Barkok vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt.

Marokkos Mannschaft hörte "den ganzen Tag Schüsse"

Marokko-Trainer Vahid Halilhodzic gab bei L'Equipe an, dass es zunächst "keine Erlaubnis zur Ausreise" gibt. "Wir haben den ganzen Tag Schüsse gehört. Ich habe Soldaten auf der Straße laufen sehen", so der 69-Jährige.

Vahid Halilhodzicgettyimages

Am Sonntagabend flog das Team nach ungewissen Stunden schließlich doch zurück in die Heimat.

Die Mannschaft habe sich "dank der Bemühungen seiner Majestät des Königs Mohammed VI auf den Rückweg nach Marokko gemacht", sagte Verbandsfunktionär Mohamed Makrouf der Nachrichtenagentur AFP.

Wann die Partie nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

Werbung
0