Potenzielles Glücksspiel? FIFA Points werden möglicherweise in Deutschland verboten

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Mit FIFA Points kauft man sich in der Videosimulation Pakete mit virtuellen Stars. Potenzielles Glücksspiel, prangert die Bundesregierung an.

Einem Bericht der SportBild zufolge werden FIFA Points, die Währung, mit der man in der Fußballsimulation Pakete mit virtuellen Stars erwerben kann, in Deutschland möglicherweise verboten.

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"Jugendschutz geht vor Profitgier. Das muss auch im Gaming-­Bereich gelten", sagte Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ob der Tatsache, dass viele Minderjährige das Videospiel FIFA zocken.

FIFA Points: Regierung prangert potenzielles Glücksspiel an

Da es reiner Zufall ist, welche Spieler man in den Paketen, für die FIFA-Profis vor Saisonbeginn zwischen 2000 und 7000 Euro investieren, erhält, prangert die Bundesregierung potenzielles Glücksspiel an. "Wir werden in Abstimmung mit den Ländern ein modernes Jugendmedienschutzgesetz erarbeiten. Dabei wird die Frage sicherer Online Games auch eine Rolle spielen. Online muss es genauso klare Regeln geben, wie wir sie offline schon haben", sagte Giffey.

In Belgien ist der Kauf von FIFA Points seit dem 31. Januar bereits verboten, Deutschland könnte demnächst nachziehen. Für FIFA-Hersteller Electronic Arts würde das immense finanzielle Einbußen bedeuten.

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