Der ehemalige Trainer von Aymeric Laporte in den französischen Jugendnationalmannschaften, Pierre Mankowski, sieht in dem Verhalten des 24-Jährigen die Begründung für die fehlende Berücksichtigung durch Nationaltrainer Didier Deschamps. Im März 2017 war Laporte letztmals für das französische Nationalteam nominiert worden, auf einen Einsatz wartet der Verteidiger von Manchester City seitdem vergeblich.
"Er fügt sich nicht in die Gruppe ein", äußerte sich der 67-Jährige in einem Interview mit L’Equipe und fügte hinzu: "Er ist ein Einzelgänger. Wenn er kommuniziert, erscheint das manchmal seltsam, weil er weiß, wie gut er ist und das auch zeigt."
Mankowski: "Laporte hat Probleme, sich in die Gruppe zu integrieren"
Anfang November hatte die französische Sporttageszeitung einen Bericht veröffentlicht, aus dem herauszulesen war, dass Antoine Griezmann zu den Spielern gehören soll, die nicht mit dem Verteidiger zurechtkommen. Deschamps könnte daher auf eine Nominierung verzichten, um die Stimmung innerhalb des Kaders nicht zu zerstören.
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Auch Quellen, die Manchester City nahestehen, lassen dem Bericht zufolge verlauten, dass sich Laporte auch im Verein reserviert verhalten soll. Mankowski sieht darin ein Problem: "Am Ende ist er ein guter Profi, der Probleme damit hat, sich in die Gruppe zu integrieren", machte der 67-Jährige deutlich.
Trotz Umtiti-Verletzung: Deschamps setzt nicht auf Laporte
Laporte muss sich seit jeher Zweifel an seinen Absichten gefallen lassen. Obwohl der 24-Jährige zuletzt betonte, für Frankreich spielen zu wollen, wäre er durch seine Großeltern auch berechtigt, für Spanien aufzulaufen.
In der laufenden Saison absolvierte der Verteidiger jede Minute in der Premier League und Champions League, anstatt auf Laporte setzte Deschamps beim Weltmeister zuletzt jedoch auf Adil Rami und Mamadou Sakho als Ersatz für den verletzten Samuel Umtiti.


