Ohne Özil, mit Rudy: So erklärt Oliver Bierhoff die Deutschland-Aufstellung gegen Schweden

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Oliver Bierhoff erklärt die deutsche Aufstellung gegen Schweden und Joachim Löws überraschenden Verzicht auf Mesut Özil sowie Sami Khedira.

Teammanager Oliver Bierhoff erhofft sich im zweiten WM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft  gegen Schweden durch Sebastian Rudy mehr Stabilität im Spiel des DFB-Teams.

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"Wir haben viele Varianten und hätten natürlich noch offensiver aufstellen können. Sebastian Rudy hat seine Sache schon beim Confed Cup sehr gut gemacht. Er ist ein sehr intelligenter Spieler und wird vor allem die Sechserposition halten können. Wir haben im Spiel gegen Mexiko (0:1, Anm. d. Red.) gesehen, dass wir da häufig Löcher hatten und zu offensiv agiert haben", erklärte Bierhoff in der ARD , der sich durch Rudy "eine gewisse Symmetrie und Ordnung" erhofft.

Deutschland-Aufstellung: Reus und Rudy für Özil und Khedira

Joachim Löw hatte zuvor mit seiner Aufstellung überrascht. Der Bundestrainer verzichtet gegen Schweden auf Sami Khedira sowie Mesut Özil, dafür rücken Rudy und Marco Reus in die erste Elf. Zudem kehrt der gegen Mexiko noch verletzte Jonas Hector für Marvin Plattenhardt auf seinen Platz zurück, Antonio Rüdiger wird indes den am Halswirbel verletzten Mats Hummels ersetzen. 

Die Entscheidung für diese Formation sei in den vergangenen Tagen gereift, wenngleich es sich die Trainer sehr schwer gemacht hätten, meinte Bierhoff. In Bezug auf Özil und Khedira sagte der 50-Jährige: "Beide sind verdiente Spieler. Wir wissen um ihre Stärken. Wir hoffen, dass das Turnier noch lange andauert."

Bierhoff: "Özil und Khedira keinesfalls abgeschrieben"

In der Vergangenheit habe man gesehen, "dass wir immer viele Spieler brauchen. Jogi wechselt auch von Gegner zu Gegner. Die beiden sind also keinesfalls abgeschrieben. Aber heute geht es einzig darum, zu gewinnen, und da muss man die Mannschaft aufstellen, bei der man das beste Gefühl hat."

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