Nach seiner Anstellung als Cheftrainer des FC Chelsea hatte Thomas Tuchel den französischen Weltmeister N'Golo Kante bereits mit Lob überschüttet. Nun hat Kante selbst zugegeben, dass sich Tuchel schon zu seinen Zeiten bei Paris Saint-Germain um den Mittelfeldabräumer bemühte.
"Ich weiß, dass es in der Vergangenheit Kontakt mit Paris Saint-Germain gab, als er dort Trainer war. Aber ich wollte das nicht. Es ist nicht passiert, weil ich bei Chelsea glücklich war und bleiben wollte", sagte Kante, der Ende des Monats 30 Jahre alt wird, in den Vereinsmedien der Blues.
Tuchel schwärmte: Wollte Kante schon lange haben
Tuchel war an Weihnachten bei PSG entlassen worden und hatte das Traineramt bei den Londonern Ende Januar übernommen. In einer der ersten Medienrunden schwärmte er sogleich von Kante. "Ich wollte N'Golo Kante so viele Jahre in meinem Team haben, nun ist es endlich soweit", sagte Tuchel und gab gleich zu verstehen, dass er "ein klares Bild" im Kopf habe, wie er seine Spieler einsetzen will.
Kante gilt seit Jahren als einer der besten Spieler gegen den Ball, seine Zweikampfführung und Balleroberungen sind herausragend. Seinen Durchbruch erlebte Kante in der märchenhaften Meistersaison von Leicester City 2015/16, anschließend wechselte er für rund 35 Millionen Euro zu Chelsea. Dort gehört er seitdem zu den unumstrittenen Stammspielern.
Im Januar hatte Kante einige Spiele mit einer Oberschenkelverletzung gefehlt und wurde danach von Tuchel behutsam eingesetzt. In den vergangenen beiden Premier-League-Partien beim FC Southampton (1:1) und gegen Manchester United (0:0) gehörte Kante aber wieder zur Stammformation.


