Die ägyptische Nationalmannschaft muss die Hoffnung auf einen WM-Einsatz ihres Superstars Mohamed Salah vom FC Liverpool nach dessen Verletzung im Champions-League-Finale nicht aufgeben. Der 25-Jährige twitterte am Sonntag, er sei "zuversichtlich, in Russland dabei zu sein, um Euch alle stolz zu machen".
Der anfangs befürchtete Bruch der Schulter oder des Schlüsselbeins habe sich bei einer Röntgenuntersuchung nicht bestätigt, teilte indes der ägyptische Fußball-Verband EFA via Twitter nach Rücksprache mit den Reds mit.
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"Die Verantwortlichen in Liverpool sagen, es sei eine Bänderverletzung", hieß es in der Stellungnahme. Mannschaftsarzt Mohamed Abou al-Ela sei "optimistisch, dass Salah es angesichts dieser Diagnose zur WM schaffen kann". Selbst Staatspräsident Abdel Fatah El-Sisi twitterte: "Meine herzlichsten Genesungswünsche an unseren Champion. Ich hoffe, er wird schnell auf den Platz zurückkehren und sein Stern wird wieder erstrahlen."
Klopp vermutete Schulterbruch bei Salah
Salah, Torschützenkönig der englischen Premier League, war in Kiew im Endspiel gegen Real Madrid (1:3) am Samstagabend nach einer knappen halben Stunde ausgewechselt worden. Real-Innenverteidiger Sergio Ramos hatte sich in einem Zweikampf rechts bei ihm eingehakt und war krachend auf Salahs linke Schulter gestürzt.
Der Stürmer weinte vor Schmerz und Enttäuschung, als er den Platz verließ. Reds-Trainer Jürgen Klopp vermutete einen Schulterbruch.
Salah trägt fast alleine die Hoffnung auf ein gutes Abschneiden Ägyptens bei der WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli).


