Was macht ein Tor großartig? Und an welche der großartigen Tore erinnert man sich am längsten, welche schreiben Geschichte, sodass man sie nie vergisst?
Goal und Nissan, offizieller Partner der UEFA Champions League, wollten genau das herausfinden und haben weltweit die Menschen befragt, die das am besten wissen müssen: die Fans.
Die Ergebnisse geben die kulturelle Vielfalt wieder, zeigen die geographischen Unterschiede, aber vor allem eines: dass Fußball letztendlich jeder liebt, dass "The beautiful game" rund um den Globus jeden in seinen Bann zieht.

32 Prozent der User befanden, dass die schönsten Treffer Weitschusstore sind. Also krachende Distanzschüsse und feine Schlenzer aus der Ferne. Wenig überraschend sind aber Tore nach Weltklasse-Einzelaktionen noch beliebter. 35 Prozent stimmten für diese Art und Weise, Magie zu kreieren und letztlich den Ball im Tor unterzubringen. Ein Solo von Messi ist also beliebter als ein Fernschusstor von Cristiano Ronaldo.
Unsere global Befragten sind sich zudem einig, dass ein Tor noch schöner ist, wenn diesem ein schöner Spielzug voran geht. 40 Prozent befinden, dass eine Kombination oder ein Traumpass, also ein Team-Tor, das höchste der Gefühle sind.
Nachdem das Wie geklärt es, geht es nun um das Wer und Wann. Darin waren sich die User einig: Es soll schon der Superstar des Teams sein, der trifft. Der Zeitpunkt konnte klarer nicht gewählt werden: ein Tor in der Nachspielzeit in einem Finale war mit Abstand am beliebtesten.

Kulturelle Unterschiede gab es in nahezu allen Kategorien. Während in Europa Distanzschüsse am beliebtesten sind, sind Einzelaktionen vor allem in Afrika das Nonplusultra, dort also, wie Dribbler wie Jay-Jay Okocha oder George Weah Ikonenstatus genießen.
Ebenfalls spannend in Afrika: Als einziger Kontinent stimmte man hier für das "Wunderkind" als präferierten Torschützen und nicht für den "Superstar" wie andernorts.

In Asien, dort, wo ein starker Personenkult existiert, ist am wichtigsten, dass ein großer Star das Tor erzielt und nicht unbedingt die Art und Weise. Beim Ort waren sich dann aber wieder alle einig: Am besten erlebt man ein Traumtor live in einem möglichst großen Stadion.
In Südamerika, das kommt nicht überraschend, war das Solotor am beliebtesten. Satte 45 Prozent entschieden sich hier für die Einzelaktion. Auch spannend: Nur 27 Prozent war es wichtig, dass dem Alleingang eine Kombination vorausging.
NissanZurück nach Europa: 42 Prozent der Nutzer hier bevorzugen Teamplay. Hier sind also Kombinationen viel höher angesehen als in Afrika oder in Südamerika, was auch daran liegt, dass besonders viele Legionäre aus Südamerika oder Afrika große Dribbler sind, während hier das Spiel taktisch am weitesten entwickelt ist und ein breites Wissen über Passspiel und Formationen existiert.
Ebenfalls ein europäisches Phänomen: Nirgendwo anders ist es wichtiger, dass das Tor vom Spieler eines großen Klubs erzielt wird. 22 Prozent sagten, es gebe nichts Größeres als Tore von einem Top-Klub, die generell elektrisierender seien als die eines kleineren Vereins.
