Nasser Al-Khelaifi Lionel Messi Paris Saint-Germain 2021-22Getty

Mit Messi und Ronaldo: Die spektakulärsten Transfers in diesem Sommer

Wer hätte noch vor wenigen Monaten gedacht, dass Lionel Messi seine Karriere nicht beim FC Barcelona beenden würde? Doch der katalanische Spitzenklub ist Geschichte für den 34 Jahre alten Argentinier, der nun sein fußballerisches Glück bei Paris Saint-Germain sucht. Da Messis Vertrag bei Barça ausgelaufen war, bezahlte PSG nicht einen Cent Ablöse. Allerdings kassierte der sechsfache Weltfußballer angeblich ein Handgeld von 40 Millionen Euro.

Der FC Barcelona muss nicht nur den Weggang Messis verkraften, sondern obendrein den Wechsel von Antoine Griezmann zu Atlético Madrid. Der 30 Jahre alte Franzose kehrt leihweise zurück zu dem Klub, für den er bereits von 2014 bis 2019 seine Fußballschuhe schnürte. Die Erfolgschancen Griezmanns sowie seines neuen (und alten) Klubs richtig einzuschätzen, helfen wertvolle Wetten Tipps. Unterstützung erhält er bei Atlético von zwei weiteren Top-Neuzugängen: Rodrigo de Paul (für 35 Mio. von Udinese Calcio) sowie Matheus Cunha (für 30 Mio. von Hertha BSC).

Der teuerste Transfer des Sommers ging in der Premier League über die Bühne. Für 117,5 Millionen Euro wechselte der englische Nationalspieler Jack Grealish von Aston Villa zum amtierenden Meister Manchester City. Nur unwesentlich weniger Geld ließ sich Champions-League-Sieger Chelsea den belgischen Weltklassestürmer Romelu Lukaku kosten. 115 Millionen Euro überwiesen die Londoner nach Mailand, um den 28-Jährigen von Inter loszueisen.

lukaku-chelsea-2021-09-13(C)Getty Images

Citys Lokalrivale United öffnete in diesem Transfersommer ebenfalls seine Geldbörse. Von Borussia Dortmund kam für 85 Millionen Euro Jadon Sancho, für 40 Millionen Euro von Real Madrid Raphaël Varane. Vergleichsweise günstig kehrte Cristiano Ronaldo für 15 Millionen Euro (mit Boni 23 Millionen) zurück nach Old Trafford. Allein die Verkäufe des Trikots von CR7 dürfte ManUtd eine Menge Geld einbringen.

Abgesehen von Atlético Madrid gaben die spanischen Top-Klubs nur wenig für Neuzugänge aus. Den FC Barcelona plagen Schulden in Höhe von 1,35 Milliarden Euro. Daher wechselten nicht nur Messi und Griezmann den Verein, sondern für 25 Millionen der Verteidiger Emerson Royal (zu den Tottenham Hotspur). Konkurrent Real Madrid ließ sich Eduardo Camavinga von Stade Rennes 31 Millionen Euro kosten. Der bekannteste Neuzugang, David Alaba vom FC Bayern, kam ablösefrei, erhielt aber ein Handgeld von 17,7 Millionen Euro. Allerdings scheiterte Real bei der Verpflichtung von Kylian Mbappé, der in Paris bleiben muss.

Bundesligavereine sind vergleichsweise sparsam. So ließ sich Bayern München Dayot Upamecano (von Leipzig) 42,5 Millionen Euro kosten. Dafür gaben die Sachsen 23 Millionen für den Frankfurter Torjäger André Silva aus. Rang zwei in dieser Liste hat Donyell Malen inne, der für 30 Millionen Euro von Feyenoord Rotterdam zu Borussia Dortmund ging.

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