Vertragsverlängerung endgültig geplatzt? Kylian Mbappe fordert offenbar eine illegale Klausel von PSG

Der französische Superstar Kylian Mbappe pocht bei den Vertragsverhandlungen mit seinem Klub Paris Saint-Germain offenbar auf eine bestimmte Klausel. Wie die spanische Marca berichtet, ist PSG aber keinesfalls gewillt, diese Forderung zu erfüllen - nicht zuletzt deshalb, weil sie rechtlich kaum umsetzbar wäre.

Demnach möchte Mbappe im Rahmen eines neuen Arbeitspapiers zugesichert bekommen, dass er den Klub nach eigener Entscheidung verlassen kann, sollte er dies im Falle eines Angebots eines anderen Vereins wünschen. Laut Marca hofft der Angreifer, damit alle Parteien zufriedenzustellen: PSG bekäme die ersehnte finanzielle Absicherung durch einen neuen Vertrag und er selbst wäre in der Lage, seine Zukunft frei zu entscheiden.

PSG. Klausel mit Mbappe wäre wohl nicht rechtens, Wechsel zu Real Madrid wird wahrscheinlicher

Der französische Hauptstadtklub will Mbappe diese Forderung aber offenbar keineswegs erfüllen. Zudem wäre eine solche Klausel vermutlich rechtlich auch kaum umsetzbar: Laut Artikel 202 der Statuten der französischen Liga ist es verboten, Spielern vertraglich zuzusichern, ihren jeweiligen Verein von sich aus verlassen zu dürfen.

Die Vertragsverhandlungen zwischen Mbappe und PSG sind bereits seit Monaten ins Stocken geraten, sowohl ein Transfer in diesem Jahr als auch ein ablösefreier Wechsel 2022 gelten als wahrscheinlich. Als Hauptinteressent gilt Real Madrid.