Neuzugang Matthijs de Ligt von Juventus hat verraten, dass Superstar Cristiano Ronaldo für seinen Wechsel nach Italien nicht entscheidend war. In einem Interview sagte der Niederländer der Tuttosport: "Cristiano war nicht der Hauptfaktor, um zu Juve zu kommen. Es gibt viele Elemente, die mich zur Entscheidung brachten, das Angebot der Bianconeri zu akzeptieren."
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Trotzdem fühlte sich der 19-Jährige geschmeichelt, dass Ronaldo ihn zu einem Wechsel ermutigte. "Danach ist es natürlich schön, wenn jemand so Großartiges etwas zu dir sagt, aber wirklich: Es war nicht der Schlüsselfaktor", erklärte de Ligt.
Matthijs de Ligt bei Juventus: "Bin überrascht vom Niveau aller hier"
Neben Ronaldo trifft der ehemalige Ajax-Kapitän bei Juventus auf viele bekannte Gesichter. Dabei ist er trotz ihrer Bekanntheit von dem hohen Level seiner Mitspieler erstaunt: "Es gibt viele erfahrene Spieler hier, also bin ich wirklich glücklich. Ich bin vom Niveau aller hier überrascht."
Getty ImagesDe Ligt ist bewusst, dass es mit Blick auf seine starken Kollegen schwer werden könnte, von Beginn an zu spielen. "Sie sind alle fokussiert und niemand sticht heraus, weil alle Einzelspieler sehr stark sind. Offensichtlich wird es bei so starken Spielern schwer, Stammspieler zu werden, aber ich werde mein Bestes geben", so der Innenverteidiger.
Matthijs de Ligt über die Erwartungen bei Juventus: "Versuche, im Moment zu leben"
Die Erwartungshaltung an ihn sieht de Ligt jedoch entspannt. "Ich versuche, im Moment zu leben und mich jeden Tag zu verbessern. Danach sehen wir, was passiert", sagte der 15-malige Nationalspieler und führte fort: "Wir haben gute Spieler und wir müssen alle kämpfen, aber nur zwei werden spielen."
Erst in diesem Sommer wechselte de Ligt für 85,5 Millionen Euro vom niederländischen Meister Ajax zu Juventus. Zuvor wurde er von diversen europäischen Top-Klubs umworben. Am Mittwoch feierte der Defensivmann im Test gegen Inter Mailand sein Startelfdebüt für die Alte Dame, bei dem ihm bereits nach zehn Minuten ein unglückliches Eigentor unterlief.


