Bertrand Desplat, Präsident des französischen Klubs EA Guingamp, hat verraten, wie im Sommer 2019 der Wechsel von Stürmer Marcus Thuram zu Borussia Mönchengladbach abgelaufen ist. Nach Angaben von Desplat hatte Olympique Marseille ein besseres Angebot als der Bundesligist vorgelegt, doch auf Anraten von Vater Lilian Thuram, Weltmeister von 1998, entschieden sich die Thurams für die Fohlen.
"Als er den Verein verlassen wollte, machte OM ein leicht besseres Angebot als Gladbach", erinnerte sich Desplat bei 20 Minutes an das Werben um Marcus Thuram. "Aber Lilian hat sich Gedanken gemacht und meinte, dass das Projekt in Deutschland für seinen Sohn interessanter sei", so der Präsident. "Wir haben ihm zugestimmt, denn er hat die ganze Sache hervorragend dargelegt", herrschte laut Desplat Einigkeit zwischen Spieler-Vater und Klub, wie es für den Angreifer weitergehen sollte.
Gladbach als "Sprungbrett auf das allerhöchste Niveau"
Das Argument für den Bundesligisten sei klar gewesen: "Gladbach und Bundesliga waren ein besseres Sprungbrett auf das allerhöchste Niveau", so Desplat, der ergänzte: "Das, was danach passiert, zeigt, dass die Einschätzung richtig war."
Am Mittwoch feierte Thuram im Test gegen Finnland sein Debüt für Frankreichs Nationalteam.
