Eintracht Frankfurts Marco Russ exklusiv über Bayern-Trainer Niko Kovac: "Er tut uns natürlich allen leid"

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Marco Russ leidet mit seinem ehemaligen, beim FC Bayern unter Beobachtung stehenden, Trainer Niko Kovac, glaubt aber an das Wort von Uli Hoeneß.


HINTERGRUND

Kapitän Marco Russ von Eintracht Frankfurt leidet mit seinem in der Kritik stehenden Ex-Trainer Niko Kovac mit. Er ist sich aber sicher, dass Kovac beim FC Bayern München noch immer fest im Sattel sitzt.

"Es wird viel durch die Medien aufgebauscht. Ich bin schon lange genug im Geschäft und weiß: Was Uli Hoeneß sagt, hat Gesetz. Wenn er sagt, er verteidigt den Trainer bis aufs Blut, dann wird das auch so sein", sagte Russ am Rande des Benefizspiels "Game of Champions" von Ronaldinho am Samstag im Gespräch mit Goal und SPOX.

Durch die 2:3-Niederlage im Topspiel gegen Borussia Dortmund war Kovac mit den Bayern vor der Länderspielpause auf Platz fünf der Bundesliga abgerutscht. Sieben Punkte trennen den Rekordmeister von der Tabellenspitze. "Für Niko ist das sehr schade, er tut uns natürlich allen leid. Wir haben eine super Beziehung zu ihm aufgebaut", betonte Russ. Man sei dem 47-Jährigen "extrem dankbar" für seine Arbeit in Frankfurt. Kovac hatte die Eintracht 2016 vor dem Abstieg in die zweite Liga bewahrt und nur zwei Jahre später zum DFB-Pokalsieg geführt.

Marco Russ über die Situation bei Eintracht Frankfurt

Nach Kovacs Abgang im Sommer deutete zunächst alles auf eine schwierige Saison für die Hessen hin. Unter Neu-Coach Adi Hütter kassierten Russ und Co. eine 0:5-Klatsche im Supercup gegen die Bayern und blamierten sich in der ersten Pokalrunde beim Viertligisten SSV Ulm. Mittlerweile aber steht die SGE in der Liga sogar einen Platz vor den Bayern und ist für die K.o.-Runde der Europa League qualifiziert.

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"Wir reiten momentan auf einer unglaublichen Welle. Wir nehmen alles mit, arbeiten aber auch sehr hart dafür. Es macht richtig viel Spaß", beschrieb Russ den Frankfurter Höhenflug und lobte den Österreicher Hütter: "Er ist sehr akribisch, aber auch sehr menschlich. Man kann sehr gut mit ihm reden. Wir hatten nie Angst, dass er es nicht bei uns schafft. Er leistet richtig gute Arbeit."

Einen großen Anteil an den starken Ergebnissen gebührt vor allem der Offensivabteilung der Eintracht. Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic kommen in der bisherigen Saison zusammen auf 26 Pflichtspieltore. "Wenn man sieht, was die drei abliefern, kann man sie mit Sicherheit ausklammern", schwärmte Russ, "so etwas habe ich in dieser Konstellation noch nie in meiner Karriere erlebt. Man kann nur hoffen, dass sie gesund bleiben und so weiterspielen wie im Moment."

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