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Bericht: Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm sprachen sich bei Bayern München gegen Verpflichtung von Marco Reus aus

11:44 MESZ 03.04.19
Marco Reus Borussia Dortmund 2018-19
Die Bayern-Bosse waren 2011 scharf auf Marco Reus. Nicht alle ihrer Stars teilten die Überzeugung von den Fähigkeiten des damaligen Gladbachers.
Im Sommer 2012 wechselte Nationalspieler Marco Reus von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund. Auch der FC Bayern München zeigte zu jener Zeit Interesse an dem Angreifer, der dank einer Ausstiegsklausel für 17,5 Millionen Euro zu haben war. Am Ende scheiterte die Verpflichtung und gemäß eines Berichts der Sport Bild lag dies auch daran, dass sich mehrere Führungsspieler des FCB gegen einen Transfer des Angreifers aussprachen.

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Demnach hätten Kapitän Philipp Lahm und Mittelfeldstar Bastian Schweinsteiger sich gegen eine Verpflichtung des damals 23-Jährigen ausgesprochen. Sie zweifelten die Siegermentalität Reus' an.

Marco Reus gewann mit dem BVB 2017 den DFB-Pokal

Bedenken, die Bayerns Führungsetage so jedenfalls zunächst nicht teilte. Bereits Anfang 2011 soll sie sich mit Reus-Berater Volker Struth ausgetauscht haben und im Dezember jenen Jahres habe FCB-Trainer Jupp Heynckes den heutigen BVB-Kapitän zu sich nach Hause eingeladen, um ihm einen Transfer zum Rekordmeister schmackhaft zu machen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

💛💛💛 Derbysieger!!!

Ein Beitrag geteilt von Marco Reus (@marcinho11) am Dez 8, 2018 um 8:57 PST

Reus allerdings heuerte wenige Monate später in Dortmund an. Dort war er in der Jugend aussortiert worden und dorthin zog es ihn zurück. Mehrfach wurde er anschließend mit anderen Spitzenklubs in Verbindung gebracht, entschied sich aber immer wieder für einen Verbleib beim BVB. Im vergangenen Jahr verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig bis zum Sommer 2023.

Reus' einziger großer Titelgewinn mit den Schwarz-Gelben war der Triumph im DFB-Pokal 2017.