Manchester-City-Coach Pep Guardiola hat die Aussage von Barcelonas Präsident Josep Maria Bartomeu hinsichtlich dem zweijährigen Ausschluss der Skyblues vom Europapokal gekontert. "Wir werden Berufung einlegen und vielleicht bleibt die Sperre bestehen, aber Barcelona sollte lieber still sein", entgegnete der 49-Jährige Spanier auf der Pressekonferenz nach dem 2:0-Sieg im Premier-League-Duell gegen West Ham am Mittwochabend und fügte an: "Das ist mein Rat, weil jeder manchmal in Situationen involviert ist."
Der 57-jährige Bartomeu hatte nach dem Urteil der UEFA für das Vorgehen gegen die Verstöße des Financial Fairplays (FFP) gedankt: "Sie haben in den vergangenen Jahren fantastische Arbeit geleistet. Wir haben reguläre Ermittlungen und wir haben die UEFA bei allem, was sie im Fußball tun, unterstützt", erklärte er im Rahmen der Zeremonie des Vazquez Montalban Journalismus-Awards am Dienstag.
Guardiola: "Die Leute bei City vertrauen auf das, was sie getan haben"
City-Geschäftsführer Ferran Soriano hatte am Mittwoch jegliche Verstöße gegen das FFP dementiert. "Das Wichtigste, das ich heute zu sagen habe, ist, dass die Vorwürfe unwahr sind. Sie sind einfach nicht wahr", wurde Soriano in einer offiziellen Mitteilung von City zitiert.
"Die Leute bei City vertrauen auf das, was sie getan haben", sagte Guardiola und fügte an: "Daher werden wir Einspruch erheben und dann können wir hoffentlich in Zukunft in der Champions League gegen Barcelona spielen."
