Nach dem 2:1-Sieg von Manchester City gegen Borussia Dortmund im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League sorgt das abgepfiffene Tor von BVB-Mittelfeldspieler Jude Bellingham zum möglichen 1:1 in der ersten Halbzeit weiterhin für Wirbel, doch City-Trainer Pep Guardiola sah keinen Fehler des Schiedsrichters.
Als Bellingham in der 37. Minute Citys Keeper Ederson den Ball vom Fuß spitzelte und ihn ins leere Tor einschob, entschied Ovidiu Alin Hategan aus Rumänien auf Foulspiel. Eine klare Fehlentscheidung, da Bellingham vor Ederson am Ball war und der Keeper durch seinen eigenen Tritt zu Boden ging.
Guardiola: "Es war perfekt"
Für Guardiola aber die einzig richtige Entscheidung: "Bei der Bellingham-Aktion war das Bein ein bisschen höher als es sein sollte, von daher waren der Schiedsrichter und die Linienrichter perfekt", sagte er - und lobte das Schiedsrichtergespann: "Sie hatten nicht so einen Einfluss wie in der Vergangenheit schon. Es war perfekt."
Bei den Dortmundern schlug die Szene jedoch hohe Wellen. Der verletzt in Dortmund gebliebene Jadon Sancho hatte seinem Unmut bereits kurz nach dem aberkannten Treffer via Twitter Luft gemacht ("Dieser Schiedsrichter muss mal überprüft werden!"). Auch Trainer Edin Terzic war unzufrieden: "Ich hätte mir gewünscht, dass der Schiedsrichter die Szene zum aberkannten Tor laufen gelassen hätte und sich die Szene angeschaut hätte, denn dann hätte er es immer noch zurücknehmen können. Das ist brutal ärgerlich, das ist aber auch der Fußball."
Terzic zeigte sich trotz der Klarheit des Fehlers aber verständnisvoll. "Nicht nur wir machen Fehler, sondern auch Andere und darauf ist man auch angewiesen. Es geht jetzt im Rückspiel darum, einen Treffer mehr zu erzielen als Manchester City", erklärte er.




